Vom Projekt zum Verein – Die Geschichte von prometheus

prometheus als bmbf-Projekt

Als bundesweites Verbundprojekt startete “prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre” am 01. April 2001. Es wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f) im Rahmen des Förderprogramms Neue Medien in der Bildung mit insgesamt 1,8 Mio. EUR gefördert. Der Projektträger “Neue Medien in der Bildung” war dem Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR) angeschlossen.

Drei Projektjahre, vier Hochschulen, acht Institute

An der Projektentwicklung und -umsetzung von prometheus waren in den drei Jahren neben den neun Projektverantwortlichen insgesamt über
50 MitarbeiterInnen und Hilfskräfte aus vier Hochschulen und acht Instituten beteiligt.

Es war von Anbeginn das Ziel der Projektarbeit, über die Grenzen der einzelnen Disziplinen hinweg einen wirklich interdisziplinären Austausch zu fördern, damit alle MitarbeiterInnen einen Einblick in die unterschiedlichsten Arbeitsfelder gewinnen und an deren Entscheidungsfindungen teilhaben konnten.
Die Hauptarbeitsfelder verteilten sich auf die Hochschulen und Institute wie folgt:

Hochschule Anhalt (FH):

Fachbereich Informatik (Köthen): Programmierung der Recherchemodule (TimeLine) und der Offline-Arbeitsmappe
Fachbereich Design (Dessau): Gestaltung und Konzeption des Bildarchiv (Recherche, Arbeitsmappen, Navigation) und der Homepage; Entwicklung der Lernelemente

Humboldt-Universität zu Berlin:

Kunstwissenschaftliches Seminar (heute Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB)): Datenbank imago_diathek, Datenbank der Virtuellen Kunst, Entwicklung der Lernelemente

Justus-Liebig-Universität Gießen:

Professur für Archäologie: Datenbank EikonLine, Entwicklung der Lernelemente
Professuren für Kunstgeschichte: Datenbank Digitale Diathek, Datenbank DigiDiathek, Koordination der assoziierten Partner

Universität zu Köln:

Kunsthistorisches Institut: Projektleitung und Projektkoordination, Datenbank Dada Web
Institut für Historisch Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung: Technologie des zentralen Servers, technische Umsetzung der Konzeption und Gestaltung des Bildarchivs
Pädagogisches Seminar: Entwicklung der Lernelemente, Evaluation

Während der Projektlaufzeit konnten über die angestrebten Projektziele hinaus weitere 15 Datenbanken eingebunden werden, so dass man am Ende des Projekts auf mehr als 150.000 Bilder zugreifen konnte.

Über 60 Institutionen schlossen sich in diesen drei Jahren dem Projekt als assoziierte Partner an, die selbständig 1700 Anwenderaccounts verwalten.

Verstetigung als Verein 2003

Um das Erreichte zu verstetigen, wurde schon während der Projektlaufzeit am 24. März 2003 der Verein “prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung und Lehre e.V.” gegründet.
Der Verein trat zum 1. April 2004 die Rechtsnachfolge des Projekts mit dem Ziel an, die Finanzierung und technische Struktur von prometheus sicherzustellen und das Bildarchiv einschließlich der Lernelemente weiter zu entwickeln.
Die prometheus-Geschäftsstelle hat ihren Sitz am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln.

Unsere Förderer


Bundesministerium für Bildung und Forschung


Sal. Oppenheim-Stiftung zur Förderung der Wissenschaften Köln


Universität zu Köln


Philosophische Fakultät der Universität zu Köln