Sie wollen Abbildungen veröffentlichen?

Im Rahmen von Forschung und Lehre ist die Verwendung der über eine gemeinsame Oberfläche recherchierbaren verschiedenen Datenbankinhalte aus derzeit 94 Bilddatenbanken rechtlich abgesichert. So können die Abbildungen für Präsentationen bei Vorträgen, Referaten oder für die Unterrichtsvorbereitung frei verwendet werden. Für jede weitergehende Verwendung müssen Sie die urheberrechtlichen Ansprüche Dritter berücksichtigen und die Nutzungsgenehmigung einholen. prometheus selbst besitzt keine Bildrechte und kann daher auch keine Publikationsgenehmigung erteilen. Aber wir versuchen, Ihnen Informationen über die Herkunft der einzelnen Abbildung zu geben und so bei Ihrer Suche nach dem Rechteinhaber oder der Rechteinhaberin behilflich zu sein. An jedem Bild finden Sie über den Button § die „Bildrechts- und Publikationsinformation“ für das Bild. Wenn Sie ein §* an dem Bild erkennen, haben Sie die Möglichkeit, die Publikationsgenehmigung direkt per Klick vom Rechteinhaber, z.B. bei der Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, einzuholen. Sie können hier Angaben zu Ihrer Publikation machen, die dann direkt an den jeweiligen Bildgeber und Rechteinhaber verschickt werden. Und bei den 19 eingebundenen Open Access Datenbanken finden Sie in den Metadaten unter „Bildrecht“ häufig einen Hinweis auf die Lizenz, teilweise auch den direkten Link zu den Erläuterungen der Nutzungsbedingungen des unter der jeweiligen Lizenz stehenden Bildes, zum Beispiel zur CC0 1.0.

Einfach suchen

Wir bieten Ihnen bei prometheus zwei unterschiedliche Suchen: die einfache Suche mit nur einem Eingabefeld und die erweiterte Suche. Mit der einfachen Suche haben Sie die Möglichkeit, schnell und unkompliziert über alle Felder nach Ihren Suchbegriffen zu suchen. Die erweiterte Suche ermöglicht die Suche nach Kombinationen verschiedener Kategorien. Eine Verknüpfung erfolgt hier durch die booleschen Operatoren „und“, „oder“, „und nicht“: Raffael oder Leonardo und nicht Madonna.

Prof. Dr. Dirk Lewandowski erklärt das Boolesche Model, Search Studies.
Boolesche Operatoren: Schlau suchen – schneller finden, Universitätsbibliothek Bern.

Bei allen Suchanfragen können Sie Ihre Suche über die Suchsyntax weiter differenzieren. Und hier wollen wir mal etwas genauer hinsehen. Wenn Sie beispielsweise einen Suchbegriff mit ~ markieren, wird „unscharf“ gesucht, d.h. es werden auch Wörter ähnlicher Schreibweise mit in die Suche einbezogen. Geben Sie beispielsweise „Gaugun~“ ein, wird „Gauguin“ gefunden. Das hier zugrunde liegende Berechnungsverfahren, auch Algorithmus genannt, fasst Vokale zusammen und bildet Cluster, nach denen gesucht wird. Es beruht auf der Levenshtein-Distanz, die übrigens auch bei der Rechtschreibprüfung verwendet wird. Wenn Sie nicht sicher sind, ob van Gogh „Vincent“ oder „Vinzent“ heißt, können Sie mit Wildcard suchen: „Vin?ent“. Weitere spezielle Syntaxelemente finden Sie hier. Darüber hinaus können Sie mit der Auswahl von Bilddatenbanken Ihre Suchergebnisse auf bestimmte Bereiche einschränken.

Sonderzeichen und Zeichenkodierung

Was steckt eigentlich dahinter, wenn plötzlich „f xFC; r“ statt „für“ in Textdateien oder Bildsammlungen zu lesen ist? Die Metadaten, die bei prometheus verarbeitet werden, werden mit einer ganz bestimmten Zeichenkodierung übermittelt. Innerhalb einer Datenbank muss diese Kodierung konsistent sein, andernfalls werden bestimmte Sonderzeichen falsch dargestellt. Die meisten der integrierten Datenbanken verwenden UTF-8, die restlichen 20 den ISO-Standard ISO-8859-1. Die Kodierung muss im Header des XML-Exports angegeben sein, so dass der Parser, der die Daten für die Suche in den Index schreibt, das Encoding auch richtig erkennt. Wenn die Zeichenkodierung nicht richtig angegeben ist, leidet nicht nur die Lesbarkeit des Textes. Es kann auch bedeuten, dass die Inhalte nicht gefunden oder nicht richtig weiterverarbeitet werden können.

Unsere Schnittstelle - API

Für die Programmierung diverser Anwendungen rund um das Bildarchiv stellen wir auf unserer Website eine Schnittstelle – Application Programming Interface (API) – bereit. Sie ermöglicht die Kommunikation mit der Software von prometheus und den Zugriff auf Daten des Bildarchivs. Diese Schnittstelle ist für alle interessant, die auf der Basis von prometheus neue Anwendungen entwickeln wollen, beispielsweise eine alternative Suche, eine Visualisierung zu speziellen Forschungsfragen, ein Online-Spiel oder eine App zum Spielen und/oder Lernen. Über die Bildarchiv-API lassen sich die dafür benötigten Informationen vom System abgreifen. Dabei erfordern einige API-Aufrufe eine Autorisierung, die ja auch für das Arbeiten im Bildarchiv notwendig ist. Zur Verfügung stehen die Aktionen (1) Suchanfragen stellen, (2) Bilder abrufen und (3) Bildsammlungen abfragen, s. Dokumentation.

Indexierung – eine nach der anderen

Bei unseren regelmäßigen Updates der momentan 94 eingebundenen Bilddatenbanken werden diese für Ihre Suche bei prometheus indexiert. Änderungen an bestehenden Datensätzen sowie Ergänzungen von Datenbeständen werden in den neuen Index übernommen, so dass die Suchmaschine die korrekten und aktuellen Daten enthält. Für jede Datenbank wird dabei jeweils ein eigener neuer Index erstellt, der Ihnen direkt danach zur Verfügung steht. Die Indexierung erfolgt bei laufendem Betrieb, Bilddatenbank für Bilddatenbank. Bei einigen der momentan 94 Bilddatenbanken dauert es aufgrund der zu übertragenden Daten etwas länger als bei anderen. So müssen beispielsweise bei ArteMIS und DadaWeb zusätzlich zu Feldern wie Künstler, Titel, Standort etc. die Schlagwörter von ARTigo in deren Index geschrieben werden. Ihre Suche wird davon nicht beeinträchtigt.

Ihre Daten bei uns

Personenbezogene Daten beispielsweise Name oder E-Mail sowie Nutzungsdaten wie Benutzername oder verschlüsseltes Kennwort werden bei prometheus zur Nutzung der Inhalte und der Zahlungsabwicklung für Ihren Zugang gespeichert. Dieser ist begrenzt gültig, läuft nach dieser Frist automatisch ab und wird deaktiviert. Zur Vermeidung des Verlusts von individuellen Forschungs- oder Projektdaten erfolgt die Löschung des Zugangs und der damit verbundenen personenbezogenen Daten erst und nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin. In der Datenschutzerklärung werden Sie ausdrücklich über Ihre Rechte zu den gespeicherten personenbezogenen Daten informiert.
Für den Betrieb von prometheus ist die Erfassung von Daten zur Bereitstellung der Anwendung und die Speicherung von Logfiles zwingend erforderlich. Die Logfiles werden zur Erkennung und Beseitigung von Störungen sowie zur Seitenoptimierung sieben Tage lang gespeichert. Die Auswertung erfolgt nicht personenbezogen und nicht aus Marketingzwecken, sondern nur zur Erhebung der Nutzungsstatistik.

Jede Woche eine Bildserie

Seit mittlerweile sehr vielen Jahren überlegen wir uns jede Woche ein neues interessantes Thema und suchen dazu nach passenden Bildern im Bildarchiv. Wenn wir fündig werden, veröffentlichen wir dazu eine Bildserie. Sehr oft lassen wir uns von aktuellen Ausstellungen in Museen inspirieren, wie bei „Carl Fieger. Rundhaus, Minimalwohnungen“. Oder es ist eine Kombination von Ausstellung zur aktuellen Zeit, wie bei „Osterspaziergang Goethes Faust I, Vers 903-940“ oder „Winter bei Münter. Landschaftsdarstellungen“. Manchmal ist es auch nur die gerade aktuelle Jahreszeit, s. „Der Mai ist gekommen… Maiglöckchen, Maibäume, Maifeiertag“ oder ein aktuelles Sportereignis: „Rio de Janeiro. Copacabana, Samba, Zuckerhut“. Ideengeber können aber auch Online-Projekte sein, so wie bei „Keilschrift. Texte auf Ton“. Zu jeder Serie (ab 15/2014) gibt es eine öffentliche Bildsammlung bei prometheus, in der meist noch mehr Material zu dem Thema zu finden ist. Wenn Sie jetzt einen Themenvorschlag haben, nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf und wir schauen, ob und wie er zu realisieren ist.

Schneller Zugriff auf Ihre Favoriten

Ihre Arbeit im Bildarchiv ist oft von Aufgaben und Fragestellungen zu wechselnden Themen bestimmt. Damit Sie schnell und direkt auf die Bilder, Bildsammlungen und Präsentationen zugreifen können, die aktuell bei Ihnen im Fokus stehen, haben Sie bei prometheus eine Favoritenleiste, in der Sie Ihre Favoriten ablegen können. Mit einem persönlichen Zugang zum Bildarchiv steht Ihnen Ihre persönliche Favoritenleiste am linken Bildschirmrand zur Verfügung und Sie können immer – unabhängig davon, welche Funktion des Bildarchivs Sie gerade nutzen – darauf zugreifen und mit Ihren Favoriten weiterarbeiten. Dargestellt als Boxen können Sie diese ein- und ausklappen und die Reihenfolge verändern. Icons und Überschriften zeigen Ihnen direkt, was Sie hier abgelegt haben. Wenn Sie Favoriten wieder löschen, löschen Sie nur die Verknüpfung mit dieser Seitenleiste. In den ursprünglichen Bereichen bleiben die Bilder, Bildsammlungen oder Präsentationen erhalten.

Nachts im Archiv

prometheus ist auch nachts aktiv. Denn in der Zeit, in der die Anwendung von Ihnen nicht mehr ganz so stark genutzt wird, starten unsere vielen kleinen Helferlein ihre Arbeit und verrichten ihre Jobs im Bildarchiv wieder und wieder. Über sogenannte Cronjobs werden Skripte angestoßen, die verschiedene Tätigkeiten ausführen. Tätigkeiten, wie Logfiles auswerten, Speicherplatz wieder freigeben (z.B. den Cache leeren) oder auch E-Mails verschicken, die eine Zusammenfassung über die Serveraktivitäten und -zustände des letzten Tages geben. Einmal definiert werden diese Cronjobs dann zu den angegebenen Zeiten, eben nachts, vom System automatisch durchgeführt.
Außerdem sind auf unseren Servern verschiedene Monitoring-Tools (Icinga, Ganglia) eingebunden, die unsere Server nicht nur nachts, sondern permanent überwachen und uns informieren, sobald sich der “Normalzustand” des Servers ändert. Dann können wir, wenn es beispielsweise zu einer überhöhten Serverlast kommt, schneller auf einen Notfall reagieren.

Kollaboratives Arbeiten in Seminaren

Aus aktuellem Anlass und aufgrund von Anfragen zur Organisation von Seminarprojekten in prometheus wollen wir heute einige der Möglichkeiten aufzeigen, wie sich das gemeinschaftliche Arbeiten im Bildarchiv organisieren lässt. Mit einem persönlichen Account können Sie ja zunächst eigene Bildsammlungen, eigene Präsentationen und eine eigene Datenbank anlegen. Ihre Bildsammlungen und Präsentationen können Sie aber auch zum Betrachten oder zur Mitarbeit für andere Personen frei geben, etwa zur Organisation von Referaten in Seminaren oder für Recherche- oder Ausstellungsprojekte. Geben Sie beispielsweise Ihre Bildsammlung öffentlich frei, ist sie zugänglich für alle, die den Zugang zu prometheus haben. Dürfen alle Ihre Bildsammlung sehen, geben Sie sie zum Lesen frei. Wenn sie auch Bilder hinzufügen oder löschen dürfen, geben Sie sie auch zum Schreiben frei. Sie können aber auch die Freigabe für von Ihnen bestimmte Personen erteilen und auch hier entweder Mitarbeiter/-innen wählen, die Ihre Bildsammlung bearbeiten können oder Betrachter/-innen eingeben, die Ihre Bildsammlung ansehen können. Da Sie dazu den Nutzernamen benötigen, müssen auch diese von Ihnen gewählte Personen einen persönlichen Zugang bei prometheus haben. Bei den Präsentationen stehen Ihnen diese Funktionen für Ihre gemeinsame Arbeit ebenfalls zur Verfügung.
Darüber hinaus können Sie auch eigene Fotos ergänzen. Hierzu können Sie Ihre eigene Datenbank nutzen, in die Sie Ihre gewünschten Fotos unter Angabe von wenigen notwendigen Informationen hochladen. Einige technische Daten sind direkt in der Bilddatei gespeichert, wie Dateigröße, Dateiformat, die Bildgröße in Pixeln und Georeferenzen. Sie werden beim Hochladen ausgelesen und Ihnen unter dem jeweiligen Thumbnail angezeigt. Weitere Metadaten wie Datierung, Gattung oder Material können Sie später ergänzen oder auch genauer bestimmen, wie die Georeferenzen beispielsweise über die OpenStreetMap. Für Ihre eigenen Bildsammlungen oder Präsentationen stehen Ihnen diese Bilder direkt zur Verfügung. Nach redaktioneller Sichtung im Sinne der Qualitätssicherung seitens der prometheus-Geschäftsstelle können Sie die Bilder auch über freigegebene oder öffentliche Bildsammlungen anderen in prometheus zugänglich machen.