Neues Projekt: DigiROM

Wir freuen uns sehr, ab Februar mit unserem neuen Projekt DigiROM an den Start zu gehen. Dabei wollen wir in Zusammenarbeit mit Rom e.V. und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Bilderschatz heben, der sich im Archiv- und Dokumentationszentrum der Vereinigung für die Verständigung von Rom (Roma und Sinti) und Nicht-Rom e.V. in Köln befindet: 2.360 historische Postkarten, 1.225 Grafiken und weitere visuelle Medien, die das Leben, die Kultur von Sinti und Roma, vor Allem aber die bildliche Konstruktion von ‚Zigeunern‘ dokumentieren, sollen gesichert, inhaltlich erschlossen, annotiert, mit weiteren Digitalisaten in prometheus verknüpft und der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die Ergebnisse können ab November erkundet und bestaunt werden. Die Vorfreude ist jetzt schon groß!

Historische Glasdiasammlung eingebunden

Bei der Digitalisierung des Bestands von rund 50.000 Glasdiapositiven aus der Zeit zwischen 1890 und 1980 stand für die Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin die flächendeckende Erfassung mit dem Ziel der Bestandsanalyse im Vordergrund. Erprobt wurden dazu auch neuartige Formen der Identifizierung der Bildgegenstände mit Wikidata, einer freien Datenbank zur Sammlung strukturierter Daten, die von den Nutzer/-innen gemeinsam erstellt und gepflegt werden. Die ersten Datensätze der Historischen Glasdiasammlung sind in prometheus unter der Lizenz Public Domain Mark 1.0 eingebunden, und zwar jeweils mit dem direkten Link zu den entsprechenden Normdaten in Wikidata, wo – falls bekannt und gewünscht – zusätzliche Daten, auch mehrsprachig, ergänzt werden können.
Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!

pandora zu athene

Wie wir ja bereits berichtet haben, wird pandora sukzessive durch unsere neue Software athene, die auch auf Ruby on Rails basiert, ersetzt. Dabei kommunizieren die einzelnen Teile von athene über eine Schnittstelle mit pandora. Waren es bislang immer kleinere Einheiten, die ersetzt wurden, haben wir jetzt eine größere Umstellung vorgenommen. … mehr Informationen

Tagungsanmeldung, Tagungsprogramm

Das Programm unserer Tagung “In, über, unter, jenseits und dazwischen – Ebenen digitaler Bilder” ist online. Ab sofort können Sie sich auch für die vom 12.-14.10. an der Universität zu Köln stattfindende Jubiläumstagung anmelden.

Wir freuen uns, dass wir Horst Bredekamp (Berlin) als Keynote-Sprecher am 12.10. und Martin Warnke (Lüneburg) als Festredner bei der prometheus-Jubiläumsfeier zum 15-jährigen Bestehen am 13.10. gewinnen konnten. Darüber hinaus gibt es viele interessante Vorträge in den Sektionen IN Bildern, ÜBER Bilder, UNTER Bildern, JENSEITS von Bildern und ZWISCHEN Bildern. Diese fünf Ebenen repräsentieren das breite Spektrum des Umgangs mit digitalen Bildern: von der Analyse des digitalen Bildes (IN), der textuellen Erschließung von digitalen Bildern (ÜBER), über die rechtliche Dimension (UNTER), hin zu theoretischer Reflexion (JENSEITS) und der Analyse von Relationen (ZWISCHEN). Neben den Beiträgen bieten wir ein Rahmenprogramm, zu dem wir Sie auch herzlich einladen möchten (Umtrunk, Jubiläumsfeier und Brauhausführung). Für das leibliche Wohl ist darüber hinaus in den Kaffee- und Mittagspausen gesorgt. Im Anschluss an die Tagung findet am 15.10. das Arbeitskreistreffen “Digitale Kunstgeschichte” statt.
Wir freuen uns schon jetzt auf die spannenden Beiträge, auf anregende Diskussionen und auf Ihre Anmeldungen!

Abbildungen und Objekte

Der überwiegende Teil der in prometheus eingebundenen Datenbanken hat eine “flache” Struktur: Es gibt pro Abbildung genau einen Datensatz. Liegen mehrere Ansichten vor, wie etwa von dreidimensionalen Objekten oder bei Serien, werden die Metadaten häufig dupliziert. In prometheus wird (daher) auch jede Abbildung mit den Metadaten separat indexiert. Es gibt jedoch einige Datenbanken, die ihre Daten (mittlerweile) als Objekte ablegen und die dazugehörigen Abbildungen mit den jeweiligen Datensätzen verknüpfen. Deshalb speichern wir ab jetzt zusätzlich die Objekt-ID und können die Abbildungen auch innerhalb von prometheus zu Objekten verknüpfen.

Weitere Informationen dazu gibt es im Newsletter 2016/10.

Timeline

Vor 15 Jahren ging’s los.
Wir haben auf der Website eine Timeline erstellt und blicken auf die Entwicklungen von prometheus in den zurückliegenden 15 Jahren zurück.

Personalisiertes Bildarchiv

Die meisten von Ihnen haben bei prometheus einen persönlichen Zugang, mit dem Sie Bildsammlungen und Präsentationen erstellen, bewerten, kommentieren und eigene Bilder in die eigene Bilddatenbank hochladen können. Bei einem Universitäts- oder Institutswechsel oder bei dem Wechsel zu einer Einzellizenz können Sie weiterhin auf diese, Ihre Inhalte zugreifen. Es ändert sich fast nichts. Denn es ist in prometheus so, dass Sie Ihren persönlichen Zugang anpassen können: Klicken Sie oben rechts auf Ihren Namen.

Weitere Informationen zu “Details” und “Einstellungen” können Sie im Newsletter 2016/06 nachlesen.

Call for Papers

Für unsere Jubiläumstagung “In, über, unter, jenseits und dazwischen
– Ebenen digitaler Bilder” – vom 12. bis zum 14. Oktober 2016 in Köln – möchten wir Sie gerne auf unseren Call for Papers hinweisen.

Wir freuen uns auf Ihre Abstracts bis zum 10. April 2016!

Adventskalender 2015

In unserem Adventskalender verstecken sich dieses Jahr besondere Einblicke in Online-Sammlungen, meist außerhalb von prometheus. Bei Facebook, Twitter, Instagram und Google+ stellen wir Ihnen täglich eine Bildsammlung vor, zeigen Beispiele und berichten über die jeweiligen Besonderheiten.

Wir hoffen, dass für Sie alle etwas dabei ist und wünschen Ihnen eine schöne, stimmungsvolle Adventszeit!

Adventskalender

Wir heißen zwei neue Datenbanken aus Düsseldorf und Halle herzlich willkommen!

Ein Schwerpunkt der Datenbank der Kunstakademie Düsseldorf liegt hierbei vor allem bei der Kunst des 19. – 21. Jahrhunderts. Integraler Bestandteil sind mitunter auch Digitalisate zur Geschichte der Kunstakademie Düsseldorf.

Die Bilddatenbank am Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas (IKARE) enthält Abbildungen zur bildenden Kunst und Architektur aller Epochen und Gattungen, wobei sich inhaltliche Schwerpunkte aus den Themen der Lehrveranstaltungen des Instituts ergeben. Die Datenbank umfasst derzeit ca. 39.300 Datensätze und wird kontinuierlich erweitert.

Gemeinsam bereichern uns beide Neuzugänge mit knapp 50.000 Datensätzen, bei deren Erkundung wir wie immer viel Spaß wünschen!