Der prometheus-Adventskalender auf Facebook!

Dieses Jahr wollen wir Ihnen mit unserem Adventskalender bei Facebook täglich weitere interessante Einblicke in prometheus und angrenzende Bereiche ermöglichen.
Wir hoffen, dass für Sie alle etwas dabei ist und wünschen Ihnen eine schöne, stimmungsvolle Adventszeit!

Adventskalender

Rechte der Fotografen über VG Bild-Kunst lizenziert

Darauf haben wir gewartet: Der bereits bestehende Vertrag mit der VG Bild-Kunst konnte nun um die Zugänglichmachung der Fotografien der Werke der bildenden Kunst (“Lichtbilder”) und ihre Verwendung im Kontext von Forschung und Lehre erweitert werden. Das sind doch gute Neuigkeiten! Bislang konnten nämlich nur die Online-Rechte der Kunstwerke lizenziert werden, nun gilt das auch für die Fotografenrechte. Natürlich gilt dies nur für die Verwendung der Bilder bei prometheus und in Verbindung von Lehre und Forschung. Für eine darüber hinausgehende Verwendung der Bilder (Publikation, öffentliche Zugänglichmachung etc.) müssen Sie natürlich weiterhin eine Genehmigung bei den Fotografen oder zuständigen Institutionen (z.B. Bildarchiven, Verlagen, VG Bild-Kunst) einholen. Nähere Informationen zum Bildrecht und zur Verwendung in prometheus finden Sie unter Rechtliches.

Und der Clou ist: Die Nutzungsrechte gelten ab sofort auch für alle Institutionen, deren Datenbanken in prometheus eingebunden sind. Sie dürfen nun auch ihren Bestand innerhalb ihrer Institution den Lehrenden und Studierenden zugänglich machen, soweit dieser Zugang durch ein Passwort geschützt ist. prometheus schafft damit endgültig Rechtssicherheit nicht nur für die Nutzer des Bildarchivs, sondern auch für die Partnerinstitutionen, die ihre Bilder in prometheus allen zur Verfügung stellen.

Petition: Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir freuen uns über 1086 Unterzeichnungen unserer Petition für einen uneingeschränkten Zugriff auf Reproduktionen der Werke von Joan Miró für Forschung und Lehre!

Wir werden nun die Unterschriftenliste an die Miró-Nachlassverwaltung weiterleiten und hoffen, dass wir die Foundation mit einer so breiten Unterstützung zur weiteren Veröffentlichung der Werke von Joan Miró im wissenschaftlichen Kontext bewegen können. Wir werden Sie an dieser Stelle und über weitere Kanäle (Facebook, Twitter, u.a.) natürlich sofort über das Ergebnis informieren. Nochmals herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung!

SoftwareentwicklerIn gesucht

Wir möchten unser junges und dynamisches Team erneut verstärken und suchen eine/n nette/n und kompetente/n Softwareentwickler/in zur Anwendungsentwicklung und Systemadministration (Vollzeit) mit großem Interesse, in einem vielseitigen Projekt kreativ mitzuarbeiten. Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns jedenfalls auf Ihre Bewerbung!
Weitere Informationen finden Sie in der Stellenausschreibung.

Schauen Sie am Stand vorbei! prometheus auf dem CIHA 2012

Wir möchten Sie herzlich einladen, uns am prometheus-Stand auf dem 33. Internationalen Kunsthistoriker-Kongress (CIHA) in Nürnberg vom 16.-20. Juli zu besuchen. Wir freuen uns auf interessante Gespräche während oder außerhalb der Kaffeepausen und stehen Ihnen jederzeit gerne für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Sie finden uns hier:

Der Kongress wird ausgerichtet vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und findet statt im Nürnberg Convention Center. Weitere Informationen finden Sie unter CIHA 2012

Servus! Wir begrüßen die Datenbank der Bayerischen Kunstgeschichte bei prometheus

Die im Aufbau befindliche Bilddatenbank Architektur und Bildkünste in Bayern ist eine Materialsammlung zur Bayerischen Kunstgeschichte, die als Teilsammlung der digitalen Diathek am Kunsthistorischen Institut der LMU München und besonders von der dortigen Professur für Bayerische Kunstgeschichte betreut wird. Im Mittelpunkt stehen derzeit Architektur und Städtebau des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Jedoch werden auch Lücken im Bereich der Bildkünste und der Moderne geschlossen. Neben historischen Veduten und aktuellen Bauaufnahmen werden insbesondere Abbildungen zu bayerischen Residenzen, Schlössern und Burgen integriert. Das Spektrum reicht vom kleinen, unscheinbaren Landschloss bis hin zur großen Sommerresidenz, von der abseits gelegenen Burgruine zur barocken Festungsanlage. Im Bereich des Sakralbaus werden die bereits vorhandenen Abbildungen vorwiegend durch graphische Bauzeichnungen ergänzt. Die virtuelle Sammlung erschließt außerdem einige topografisch einschlägige Klassiker aus dem Bereich der Druckgraphik der Frühen Neuzeit. Die Digitalisierungskampagne konzentriert sich abgesehen von München auf weniger gut repräsentierte Städte und unternimmt eine Verfeinerung des Rasters auf kleinere Orte, Landschlösser und Burgen sowie Wallfahrskirchen und Klöster. Eines der Anliegen des Projekts ist es, auch kleinere Kunstlandschaften sowie höfisches Zeremoniell und frühneuzeitliche Festkultur zu veranschaulichen.

Inhaltlich verantwortlich: Prof. Dr. Stephan Hoppe (http://stephan-hoppe.de)
Mitarbeit: Martin Höppl M.A. und Dr. Roman Töppel

Update für mehr Sicherheit!

Nachdem jüngst mehrere Fälle von Passwortklau bei großen Internetplattformen bekannt wurden, haben auch wir uns Gedanken gemacht, wie wir die Sicherheit Ihrer Zugangsdaten noch weiter verbessern können. Zwar wurde unsere Bildarchivanwendung ursprünglich auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik entwickelt, aber die Kryptographieforschung schreitet immer weiter voran. So haben wir uns entschieden, eine Aktualisierung unseres Verschlüsselungsverfahrens vorzunehmen, damit Ihre Zugangsdaten bei uns noch sicherer sind. Eine akute Gefährdung Ihrer Zugangsdaten besteht nicht!

Für Sie geschieht die Umstellung völlig transparent. Sie müssen nicht aktiv werden, um von der Verbesserung zu profitieren. Sollten Sie allerdings RSS-Feeds abonniert haben, müssen Sie diese nach Ihrer nächsten Anmeldung einmalig neu abonnieren.

Wir hoffen, diese Maßnahme ist auch in Ihrem Sinne. Sollten wider Erwarten Probleme irgendwelcher Art auftreten, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Petition: Für den uneingeschränkten Zugriff auf Werke von Joan Miró für Forschung und Lehre

Die Miró-Nachlassverwaltung verweigert den Zugang zu Reproduktionen der Kunstwerke von Joan Miró auch im Kontext von Forschung und Lehre.

Wir fordern die Miró-Nachlassverwaltung deshalb auf, den Zugriff auf Abbildungen für wissenschaftliche, nicht-kommerzielle Zwecke zuzulassen und somit unabhängige Forschung und Lehre zu einem bedeutenden Künstler der Moderne zu ermöglichen.

Dabei hoffen wir auf Ihre Unterstützung: Wir bitten Sie, die Petition zu unterzeichnen und unserem Anliegen damit größtmöglichen Nachdruck zu verschaffen. Damit wir keine Einschränkungen beim Zugriff auf unser Forschungsmaterial hinnehmen müssen und ungehindert Lehre und Forschung betreiben können. Herzlichen Dank!

Illustrationen der Satirezeitschrift „Der Simpl“ integriert

Mit dem Simpl ist nun eine weitere Datenbank der Universität Heidelberg in prometheus integriert, die sich der Erschließung sämtlicher in der Satirezeitschrift „Der Simpl. Kunst-Karikatur-Kritik“ enthaltenen Karikaturen und Illustrationen widmet und insgesamt 1128 Zeitschriftenseiten mit ca. 1500 Einzelgrafiken umfasst.

Die Digitalisierung des Simpls steht im Zusammenhang mit dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes „Digitalisierung, webbasierte Bereitstellung und Erschließung von vierzig Kunst- und Satirezeitschriften des 19. bis frühen 20. Jahrhunderts“, von denen auch bereits die Datenbanken Fliegende Blätter und Französische Karikaturen in das Bildarchiv integriert wurden.

prometheus als Feuerbringer: Darstellungen von Stadtbränden bereichern das Bildarchiv

Mit der Einbindung von 529 Darstellungen von Stadtbränden zwischen 1000 und 1939 in Deutschland und Österreich wird ein weiteres Forschungsprojekt in das Bildarchiv integriert, das sich der Ikonographie eines speziellen Themas widmet: die Datenbank “Die Ikonographie der brennenden Stadt” wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Risikozähmung in der Vormoderne“ im Fachbereich Umweltgeschichte der Ruhr-Universität Bochum erstellt.

Der Aufbau dieser Bildsammlung erfolgte 2008-2012 im Rahmen eines Forschungsunternehmens, das die Brandgefahr, insbesondere hinsichtlich der Stadtbrände der Vormoderne zum Gegenstand hatte. Stadtbrände waren – neben Überschwemmungen in wassernahen Städten und Orten – die größte alltägliche Katastrophe, der die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Menschen ausgesetzt waren. Der Stadtbrand vernichtete oft die gesamte Stadt, zuweilen nur größere Teile, und zerstörte auf diese Weise den Sicherheitsraum, als der sonst die Stadt für seine Einwohner im Prozess der mittelalterlichen Kommunalisierung entstanden war. Eine zentrale Fragestellung des Projektes war, wie sich die Wahrnehmung dieser Großgefahr wandelte – dazu wurden auch bildliche Quellen in Form von Gemälden, Lithographien, Drucken, Holz- und Kupferstichen, Aquarellen und Zeichnungen, Situations- und Brandplänen erfasst, auch einige Wandfresken, Schützenscheiben und Gedenkmünzen. Photographien finden sich ab 1857 in dann rasch ansteigender Zahl.
Literaturhinweise und weitere interessante Informationen zu den Abbildungen, den Forschungsergebnissen und zum Projekt gibt es hier.