Bildserie 48 / 2010: Farben
Zwischen Systematik und sinnlichem Erlebnis
Die Darstellungen von Farbsystemen durch Künstler, Geisteswissenschaftler und Naturwissenschaftler rücken anlässlich des 200. Jahrestages der Goethschen Farbenlehre in diesem Jahr in den Fokus mehrerer großer und kleiner Ausstellungen. Eine Ausstellung, die noch bis Anfang des nächsten Jahres im Gewerbemuseum Winterthur zu sehen ist, widmet sich dem Ursprung und der Herstellung von Farbpigmenten. Die zugehörige Publikation ist ein sinnliches Erlebnis! Noch bis 28. November kann in dem selben Museum eine weitere Ausstellung besucht werden, die verschiedenste Farbsysteme in ihrer Theorie und ihrer Anwendung zeigt.
Farbpigmente, Farbstoffe, Farbgeschichten, 12. Sept. 2010 – 2. Jan. 2011, Gewerbemuseum Winterthur
Farbe: Obsession und Spiel, verlängert bis 28. November, Gewerbemuseum Winterthur

Itten, Johannes: Übung: Farbe-an-sich-Kontrast, o.O.; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Dresden

Hirschfeld-Mack, Ludwig: Farben-Dreieck, 1822/23, Collage aus Buntpapier auf Neuruppiner Bilderbogen, Bauhaus-Archiv, Berlin; Diathek online, Universität Trier, Fach Kunstgeschichte, Trier

Runge, Philipp Otto: Farbenkugel, 1809, Kupferstich/Aquatinta/Aquarell, 22,5 × 18,9 cm, o.O.; Digitale Diathek, Justus-Liebig-Universität, Institut für Kunstgeschichte, Gießen

Goethe, Johann Wolfgang: Zur Farbenlehre, Bd. 10, Tafel V (Ausschnitt), 1810; Datenbank EasyDB, Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte, Bern

Goethe, Johann Wolfgang: Zur Farbenlehre, Bd. 10, Tafel II (Ausschnitt), 1810; Digitale Diathek, Justus-Liebig-Universität, Institut für Kunstgeschichte, Gießen

Goethe, Johann Wolfgang: Farbenkreis zur Symbolisierung des “menschlichen Geistes- und Seelenlebens”, 1809, aquarellierte Tuschezeichnung, o.O.; ArteMIS, Ludwig-Maximilians-Universität, Kunsthistorisches Institut, München

Hayet, Louis: Farbenkreis, 1885, bemaltes Papier auf Karton, Ashmolean Museum, Oxford; Diathek online, Universität Trier, Fach Kunstgeschichte, Trier

Runge, Philipp Otto: Harmonietafel (Ausschnitt), o.O.; EasyDB, Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte, Bern