Tipp: Mehr auf einen Blick

Treffer pro Seite und Galerieansicht

In den Antworten der Nutzerbefragung, die wir vor einer Weile durchgeführt hatten, wurde unter anderem ein paar mal nachgefragt, wieso man in den Ergebnissen einer Suche nur so wenige Bilder auf einen Blick angezeigt bekäme.

Standardmäßig liefert unsere Suche zehn Ergebnisse pro Seite in einer Liste mit ausgewählten Metadaten. Dies machen wir, weil wir denken, damit einem Großteil unserer BenutzerInnen entgegen zu kommen. Wir gehen davon aus, dass oft die wichtigsten Metadaten zum Bild gefragt sind. Die Beschränkung auf zehn Treffer pro Seite besteht in erster Linie, um die Zeit bis zum kompletten Seitenaufbau möglichst kurz zu halten.

Sollen es dann doch mal mehr sein, kann die Anzahl der Treffer pro Seite erhöht werden. Die gewünschte Menge lässt sich ganz einfach aus dem entsprechendem Menü auswählen. Lästiges Klicken von Seite zu Seite wird so reduziert.

Wer auf die Metadaten direkt am Bild verzichten kann, hat noch die Möglichkeit, sich die Ergebnisse als Galerie präsentieren zu lassen. Hierbei wird auf den Großteil der Metadaten verzichtet, dafür bekommt man jede Menge Bilder auf engstem Raum und hat einen schönen Überblick.

Weitere interessante Informationen zu den Suchergebnissen finden Sie in unserer Hilfe zum Thema.

Vier neue Datenbanken, eine davon frei zugänglich

In den vergangenen Monaten haben wir vier neue, ganz unterschiedliche Datenbanken mit sehr interessanten und teilweise ganz neuen Schwerpunkten und Inhalten ins Bildarchiv integrieren können. Zuletzt das ‘Lexikon der Revolutionsikonographie’ – unsere erste Open-Access-Datenbank. Weil hier keine urheberrechtlichen Ansprüche existieren, kann ganz ohne Anmeldung über prometheus recherchiert werden. Das “Lexikon” ist über http://prometheus.uni-koeln.de/pandora/open_access für jeden erreichbar.

Mit dem Aufbau des rund 10.000 Datensätze umfassenden “Lexikon der Revolutions-Ikonographie in der europäischen Druckgraphik 1789-1889” wurde im Jahr 2000 im Rahmen des SFB “Erinnerungskulturen” an der Justus-Liebig-Universität Gießen begonnen. Seit 2008 wird das Bilderlexikon als DFG-gefördertes Projekt fortgeführt.
Das “LRI” behandelt die im Wesentlichen visuell geprägte öffentliche Kultur seit dem Mediengroßereignis Französische Revolution. Mit seinem Schwerpunkt auf Blättern aus dem 18. und 19. Jahrhundert bietet es zum einen Einblicke in die zeit- und medienspezifische Bildsprache der politischen Druckgraphik sowie in ihre Produktions- und Vertriebsmechanismen. Zum anderen macht die Verschlagwortung des Materials signifikante Wiederholungen einprägsamer Bilderfindungen sichtbar. Der häufige Transfer und das Wechselspiel von Bildern, Motiven und Symbolen wird anhand der Bilddatenbank dokumentiert und von einem internationalen Autorenstab in Artikeln aufgearbeitet. Diese sollen spätestens 2012 publiziert werden.

Schon im August ging die Datenbank des Archäologischen Instituts der Georg-August-Universität
Göttingen ans Netz. “GAUDI” hat derzeit knapp 4.400 Datensätze mit Schwerpunkten im italisch-etruskischen Raum und in der römischen Kunst.

Hinzugekommen ist außerdem die DILPS Bilddatenbank UdK des Instituts für Kunstwissenschaft und Ästhetik an der Berliner Universität der Künste. Sie umfasst gut 1.800 Datensätze. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Kunstgeschichte des 19. und des 20. Jahrhunderts, Fotografie und Gegenwartskunst sowie die visuellen Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft.

Außerdem konnten wir “digiCULT” für eine Kooperation gewinnen. Das von der Christian-Albrecht-Universität Kiel in Zusammenarbeit mit dem Museumsverband Schleswig-Holstein e.V. seit 2003 betriebene Projekt “digiCULT” widmet sich der kooperativen digitalen Dokumentation und langfristigen Sicherung des Kulturerbes mit neuen Technologien sowie der zentralen Zugänglichmachung des Kulturgutes für Bildung, Wissenschaft und Tourismus.

Das Bildarchiv von “digiCULT” liefert momentan etwa 5.000 hochwertige Datensätze und Bilder an prometheus. Dabei handelt es sich vorwiegend um Objekte aus Kunstmuseen, z.B. aus dem Gemäldebestand der neuen Lübecker Kunsthalle St. Annen, aber auch um Bühnenbilder und Figurinen aus theaterwissenschaftlichen Sammlungen.

facts & figures 10/2009

Mit dem heutigen Update haben wir 53 Datenbanken mit insgesamt über 645.000 Bildern in unserem Bildarchiv eingebunden. Die Datenbank “digiCULT” und das “Lexikon der Revolutions-Ikonographie in der europäischen Druckgraphik 1789-1889” sind neu hinzu gekommen. Das “Lexikon der Revolutions-Ikonographie” ist unsere erste Open-Access-Datenbank.
Weitere Infos zu den Datenbanken finden Sie
hier.

97 Hochschulen und Institute im In- und Ausland halten eine Campus- bzw. Institutslizenz zur Nutzung des Bildarchivs. Die persönlichen Zugänge belaufen sich auf nunmehr 7.907; hinzu kommen Tausende von Nutzerinnen und Nutzern, die auf prometheus anonym im Rahmen einer Gemeinschaftslizenz zugreifen.

prometheus-users

Das prometheus-Bildarchiv hat sich, wie vielleicht schon bekannt, zum Ziel gesetzt, die Kommunikation der Beteiligten in alle Richtungen zu vereinfachen. Wir haben mit diesem Blog, den Ankündigungen in pandora und unserem Newsletter verschiedene Möglichkeiten geschaffen, wie wir uns an unsere BenutzerInnen wenden können. BenutzerInnen können auch uns auf verschiedenem Wege kontaktieren. Natürlich per E-Mail, Telefon oder Post, aber eben auch über unser Feedback-Formular, oder ganz einfach als Kommentar unter jedem Artikel, hier im Blog. Seit Kurzem ist es auch möglich, dass BenutzerInnen sich direkt über das Benutzerprofil gegenseitig Nachrichten senden können.

Was bisher fehlte, war ein Kanal, über den wir alle gemeinsam kommunizieren können. Deshalb haben wir die Mailingliste prometheus-users ins Leben gerufen. Wenn Sie an der Mailingliste, lesend oder vielleicht sogar schreibend, teilnehmen möchten, können Sie diese ganz einfach hier abonnieren.

Wir freuen uns auf einen regen Austausch, um die Arbeit mit dem Archiv für alle effektiver und angenehmer zu gestalten.

Sometimes you just have to get your hands dirty

Lately, we’ve been experiencing increased search times on our image archive due to the inclusion of information on which collections a particular image is contained in (r1970). For each result in a results list three database queries are issued just to get the desired counts. Suppose _conditionN_ and _joinsN_ are one of the three pairs of conditions and joins to determine own, shared, or public collections, and _conditionR_ is the clause for restricting the query to just the given resource. We then have the following queries:

SELECT COUNT(*) FROM table _joins1_ WHERE _condition1_ AND _conditionR_

SELECT COUNT(*) FROM table _joins2_ WHERE _condition2_ AND _conditionR_

SELECT COUNT(*) FROM table _joins3_ WHERE _condition3_ AND _conditionR_

Multiply that by, say, 100 results per page and it will wipe any smile from your face. So the question becomes: How can we perform multiple COUNTs in a single SQL query? There are quite a few discussions about this on the web (namely this or this), but the first attempt didn’t quite cut it:

SELECT
  SUM(IF(_condition1_, 1, 0)) AS count1,
  SUM(IF(_condition2_, 1, 0)) AS count2,
  SUM(IF(_condition3_, 1, 0)) AS count3

FROM table
   _joins1_
   _joins2_
   _joins3_

WHERE  _conditionR_

The problem – as we soon learn – is that the JOINs introduce extra rows which might potentially skew the results. Crap… What’s a boy to do in such a situation? Exactly, think for himself! So this is what we’ve finally come up with:

SELECT
  COUNT(DISTINCT IF(_condition1_, table.id, NULL)) AS count1,
  COUNT(DISTINCT IF(_condition2_, table.id, NULL)) AS count2,
  COUNT(DISTINCT IF(_condition3_, table.id, NULL)) AS count3

FROM table
   _joins1_
   _joins2_
   _joins3_

WHERE  _conditionR_

Hooray, now it works!

That was easy, you say? Well, then try to convince Rails, or, more specifically, ActiveRecord, to execute that query for you while still providing you with as much abstraction as possible ;-) It wasn’t too bad after all because, to be honest, we started messing with ActiveRecord’s internals all along (most of which is handled through our ApplicationModel all of our models inherit from). The resulting method is in r2092 which eventually dropped the rendering time down to a half. :-)

So, what do we learn from this? (Sure, we already knew it, but just for the sake of it…) – Sometimes you just have to get your hands dirty and handcraft your SQL, possibly bypassing any ORM layer or parts of it.

How could this be optimized even further? Any other ideas? Just leave a comment or get in touch with us directly!

Out of the box: pandora v0.3.2 (r2094)

English summary below.

Drei Wochen nach unserem letzten Update gibt es wieder ein paar nennenswerte Änderungen in Form von Fehlerbereinigungen und kleineren Verbesserungen, die – wie immer bei entsprechender Schwere des Fehlers – zum Teil bereits in die laufende Version eingepflegt wurden. Nun möchten wir alles gemeinsam als Version 0.3.2 veröffentlichen, wobei folgende Punkte besondere Erwähnung verdienen:

  • Einige (potentielle) Sicherheitslücken wurden gestopft.
    Die Sicherheit von Webanwendungen ist immer ein sehr heikles Thema. Zum einen ist man als Anbieter/Entwickler bemüht, sich und seine Anwender zu schützen, zum anderen will man seine Nutzer aber auch nicht übermäßigen Einschränkungen aussetzen. Hier den optimalen Mittelweg zu finden, ist nicht leicht und wir haben in dieser Hinsicht noch einiges vor uns.
    Aber einige (Fort-)Schritte haben wir gemacht und hoffen, dass Ihnen, unseren Nutzern, weder ein Schaden aus eventuell noch bestehenden Schwachstellen entsteht, noch die Benutzung durch die getroffenen Maßnahmen unnötig erschwert wird. Wenn Ihnen irgendetwas auffallen sollte, das Ihnen nicht geheuer vorkommt, lassen Sie es uns bitte wissen.
  • Die Ausführung von Suchanfragen wurde verlangsamt – und nun wieder beschleunigt.
    Mit der Einführung der Freigabe von Bildsammlungen ergab sich auch der Wunsch, zu jedem Bild anzuzeigen, in welchen Bildsammlungen es enthalten ist. Dies verlangsamte die Ausführung von Suchanfragen mit vielen Treffern auf einer Seite aber beträchtlich. Eine unhaltbare Situation in Anbetracht der Tatsache, dass die Suche nach wie vor das wichtigste Element für die Arbeit im Bildarchiv ist!
    Daher haben wir uns bemüht, die notwendigen Berechnungen zu optimieren, die die Anzahl der Bildsammlungen, die ein bestimmtes Bild beinhalten, bestimmen. Näheres zu den technischen Details dieser Änderung behandelt ein eigener Artikel. Mit diesem Update sollte jedenfalls eine deutliche Verbesserung der Situation zu spüren sein. Interne Tests ergaben (wenigstens) eine Halbierung der Verarbeitungsdauer.

Summary: This update to version 0.3.2 includes, along with the usual bug fixes, a bunch of security fixes and a speed improvement in the image search (see the list of changes). You will find more detailed information on the latter in a separate post. [Sorry, that’s it for now. But next time this summary will be more elaborated, promise!]

Sebastian

Aus der Kategorie Neuigkeiten, die schon lange keine mehr sind! Heute: Sebastian unser “neuer” Mitarbeiter.

Es ist schon eine Weile her, da haben wir nach einer neuen Studentischen Hilfskraft gesucht. Unsere Suche war erfolgreich, denn seit Anfang Juli verstärkt Sebastian unser Team in Sachen IT. Er studiert Bibliothekswesen an der FH Köln und bringt einiges an informationstechnischem Know-How mit.

Wir freuen uns, dass er dazu gestoßen ist und begrüßen ihn mit einem dreifachen hip-hip… ach, so’n Quatsch. Hallo Sebastian.

Out of the box: pandora v0.3.1 (r2063)

Sieben Tage ist unser großes Update auf Version 0.3.0 nun her. Es hat eine ganze Reihe cooler Neuerungen gegeben, die nur darauf warten, ausgiebig genutzt zu werden.

Wie es aber meistens mit größeren Updates ist, fallen einem nachher noch Kleinigkeiten auf, die man hätte besser, schöner oder überhaupt umsetzen können. Diese schieben wir heute, mit Version 0.3.1, nach. Mit den letzten 24 Änderungen am Programmcode hat sich folgendes getan:

  • Zeilenumbrüche im “Über Sie”-Text werden auch angezeigt.
    Nachdem wir ein paar Worte zu uns in unsere Benutzerprofile geschrieben hatten, fiel uns schnell auf, dass eingegebene Zeilenumbrüche nicht als solche im Profil angezeigt wurden. Das haben wir geändert.
  • Die Anzahl bewerteter Bilder wird nun im Profil angezeigt.
    Das Bewerten der Abbildungsqualität der einzelnen Bilder ist uns sehr wichtig. Wir würden eines Tages gerne unser Angebot auf Grundlage dieser Bewertungen verbessern. Momentan haben wir allerdings mit gerade einmal 4.259 bewerteten von insgesamt über 610.000 Bildern viel zu wenige, um effektiv damit Arbeiten zu können. Da wir unseren BenutzerInnen sehr dankbar für die abgegebenen Bewertungen sind, waren wir der Meinung, dass diese auch aus dem Benutzerprofil ersichtlich werden sollten. Also bekommen besonders fleißige BenutzerInnen nun ein Sternchen, wie früher in der Schule. :-)
  • Bildsammlungen können seit heute auch um interessante Links ergänzt werden.
    Die Bildsammlungen wurden um ein zusätzliches Feld erweitert, in das Weblinks eingetragen werden können. So wird zum Beispiel ermöglicht, aus einer Sammlung zum Thema “Zentralperspektive” (Danke Silvia!) auf den entsprechenden Artikel der Wikipedia zu verweisen.
  • Das Kopieren von Bildern von einer Sammlung in eine andere ist ab jetzt möglich.
    Mein klarer Favorit in diesem Update! Bisher war es immer ein bisschen umständlich, ein Bild, das man in einer Sammlung, hatte auch in eine weitere zu übernehmen. Das Bild musste erst einzeln angezeigt werden, um dann aus dieser Ansicht in eine neue Bildsammlung eingefügt werden zu können.
    Dies wurde stark vereinfacht. Wie auch beim Einfügen von Bildern in eine Präsentation, werden einfach die entsprechenden Bilder mit einem Häkchen ausgewählt, um dann in die oberhalb der Bilder wählbaren Sammlung übertragen zu werden.

Des weiteren, wie immer, kleinere Fehlerkorrekturen und Anpassungen. Und, auch wie immer, freuen wir uns wieder über Ihre Rückmeldungen, Verbesserungsvorschläge oder Blumen.

Out of the box: pandora v0.3.0 (r2039)

Anfang Juli hatten wir den letzten größeren Versionssprung auf die 0.2.0 unserer Software pandora, die hinter dem prometheus-Bildarchiv arbeitet. Seitdem hatten wir einige mehr oder weniger großen Änderungen, die wir veröffentlichen konnten, doch haben wir auch die ganze Zeit auf Version 0.3.0 hingearbeitet, die wir heute in Produktion schicken konnten.
Und es ist wirklich mal ein großes Update. Mit den 119 (!!) Änderungen, die wir seit Version 0.2.2 an pandoras Programmcode vorgenommen haben, wurde unter anderem folgendes umgesetzt:

  • Die Liste der ausgewählten Datenbanken in den Suchergebnissen ist nun kompakter.
    Uns war schon lange bewusst, dass diese Anzeige nicht optimal war, doch halten wir sie für wichtig. Es ist nur leider nicht ganz einfach, lange Listen so unterzubringen, dass sie nicht weiter stören. Wir hoffen nun eine akzeptable Lösung gefunden zu haben.
  • Die Listen der bildgebenden Datenbanken und der lizenzierten Institutionen wurden überarbeitet.
    Wir sind der Meinung, dass es Ihnen möglich sein sollte, sich bequem über die einzelnen Bilddatenbanken oder Institutionen zu informieren, ohne das System verlassen zu müssen. Deshalb ist dies nun auch ohne weiteres möglich.
  • Weitere Änderungen an der Benutzeroberfläche.
    Wie ja schon mehrfach angesprochen, verbessern wir langsam aber stetig pandoras Benutzeroberfläche, damit das Archiv möglichst unkompliziert und schlüssig in der Bedienung ist. Dieses Mal waren die Listen der Bildsammlungen sowie die Ansicht der Präsentationen und Bildsammlungen an der Reihe.
    Außerdem macht pandora nun Vorschläge bei der Vergabe von Schlagworten, so dass Tippfehler vermieden und eine einheitlichere Verschlagwortung unterstützt wird.
  • Interaktion zwischen BenutzerInnen ist nun möglich.
    Waren es bisher noch eher herkömmliche Änderungen, so geht es jetzt ans Eingemachte. Ab dem heutigen Tag sind BenutzerInnen des Bildarchivs nicht mehr unsichtbar für andere. Alle BenutzerInnen verfügen nun über eine eigene Profilseite zur Selbstdarstellung (hier z.B. meine). Über dieses Profil ist es zudem möglich, BenutzerInnen direkt aus dem System eine E-Mail zu senden, auch ohne deren E-Mail-Adresse zu kennen.
  • Eigene Bildsammlungen können nun veröffentlicht, kopiert und gemeinsam bearbeitet werden.
    Ja, ab hier machen die Benutzer-Profile auch Sinn. Ab jetzt ist es möglich gemeinsam mit Bildsammlungen zu arbeiten. Sie können für alle oder auch nur für ausgewählte BenutzerInnen freigegeben werden, so dass diese sie ansehen, kopieren oder je nach Art der Freigabe auch direkt bearbeiten können. Weitere Informationen hierzu in einem gesonderten Posting.

Das ist doch wirklich mal eine Menge, oder? Meiner Meinung nach das coolste Update seit ich bei prometheus arbeite. Jetzt bleibt zu hoffen, dass es Ihnen so viel bringt wie wir erwarten.
Über Rückmeldung freuen wir uns natürlich wie immer sehr.

Nicht einfach nur ein Bildarchiv

Ein ganz normales Bildarchiv war das prometheus-Bildarchiv noch nie. Durch die Zusammenführung der verschiedensten Bilddatenbanken, um sie unter einer Oberfläche komfortabel recherchierbar zu machen, unterscheidet sich prometheus von anderen Archiven.
Mit dem heutigen Update sind wir einen weiteren Schritt gegangen. Es genügte uns nicht, dass unsere BenutzerInnen das Archiv nur konsumierend nutzen konnten. Wir möchten nun den Netzwerkgedanken gerne weiterdenken und kollaboratives Arbeiten unter unseren BenutzerInnen ermöglichen. So können jetzt persönliche Bildsammlungen für andere freigegeben werden. An diesen kann auf verschiedene Arten gemeinsam gearbeitet werden, so dass ein Mehrwert für alle entsteht. Ziemlich cool, oder?

Im Grunde kann eine Sammlung für alle oder oder auch nur für einige bestimmte BenutzerInnen freigegeben werden. Bei der Freigabe wird zwischen dem Erlauben von lesendem oder schreibendem Zugriff unterschieden.
Habe ich lesenden Zugriff auf eine Sammlung, kann ich diese nur ansehen. Möchte ich Änderungen an ihr vornehmen, habe ich jedoch die Möglichkeit eine Kopie der Bildsammlung zu erstellen, die dann mir gehört (forken). Mit dieser Sammlung kann ich dann machen was ich möchte.
Wurde mir auch das Schreibrecht gewährt, kann ich direkt aktiv mitarbeiten und z.B. Bilder hinzufügen und löschen oder auch den Beschreibungstext ändern.

Diese verschiedenen Zugriffsrechte lassen sich so kombinieren, dass auch sehr individuelle Freigaben möglich sind.
Ein Beispiel: Ich könnte ja zusammen mit Karl (den ich gerade erfunden habe!) ein Seminar anbieten. Weil Karl sich mal wieder viel besser auskennt, gebe ich meine Bildsammlung an ihn als Mitarbeiter frei. So können wir gemeinsam daran arbeiten. Die TeilnehmerInnen des Seminars werden von uns als Beobachter hinzugefügt. Sie können unser Werk nun bewundern, kluge Dinge darüber sagen und die Bildsammlung kopieren um sie als eigenes Projekt weiter zu entwickeln.

Das Seminar war ein voller Erfolg. Und weil ich weiß, dass es anderswo auch Seminare zu meinem Thema gibt, gebe ich die Bildsammlung für alle BenutzerInnen des prometheus-Bildarchivs als lesbar frei.
Es nutzen auch einige Leute mein Angebot, und kopieren meine Sammlung um sie für ihre Zwecke anzupassen. Ich bekomme aber auch immer wieder Nachrichten mit Verbesserungsvorschlägen über meine Profilseite zugesandt. Doch anstatt die Sammlung von Karl und mir zu verändern, erstelle ich eine Kopie von ihr und gebe sie für alle als schreibbar frei. Nun kann sie laufend als Gesamtprojekt aller weiterentwickelt und verbessert werden.

Ich gebe zu: das ist schon ein sehr konstruiertes Beispiel, doch zeigt es auf, wieviel mehr das prometheus-Bildarchiv nun zu bieten hat. Aus prometheus wurde eine kollaborative Arbeitsplattform. Eine Entwicklung, die wir auch in Zukunft gerne fortsetzen möchten.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie von diesen Entwicklungen profitieren. Geben Sie doch einfach mal eine Ihrer Bildsammlungen frei. Und sollten Sie mal nicht so recht weiterwissen, werfen sie doch mal einen Blick in unsere frisch überarbeitete Hilfe. Dort wird noch mal alles ganz genau erklärt.