Bildserie 29 / 2025: Psychedelische Kunst
Zeitgeist der späten 1960er-Jahre
Im Januar des Jahres 1967 fanden in San Francisco Proteste gegen das Verbot des Psychedelikums LSD statt, das bis dahin legal war. Damit begann der “Summer of Love” und die Hochphase der psychedelischen Kunst. Viele Künstler*innen griffen die Ideale und Themen dieser Lebensreform-Bewegung in ihren Werken auf. Fantastisch-bunte Bildwelten zeichnen sich durch leuchtende Farben, verzerrte Perspektiven, surreale Elemente und eine freie, unkonventionelle Ästhetik aus.
Ideale früher Lebensreform-Bewegungen ab 1900 werden in der Ausstellung beleuchtet und weiter durch das 20. Jahrhundert verfolgt. Dabei werden unter anderem die Verbindungslinien zur amerikanischen Counter Culture und der Flower-Power-Bewegung umfassend präsentiert.
„Para-Moderne. Lebensreformen ab 1900“
11. April bis 10. August 2025, Bundeskunsthalle, Bonn
Martin Sharp. Explosion (Jimi Hendrix), Ausschnitt, 1967; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut
The Beatles, Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band, Ausschnitt, 1967, CD-Cover; IKARE, Martin-Luther-Universität Halle, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, Zentralbibliothek
Hapshash and the Coloured Coat. The Soft Machine Turns On, Detailansicht, Ausschnitt, 1967, 75 × 49,3 cm, London; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut
Cream, Disraeli Gears, 1967, CD Cover; IKARE, Martin-Luther-Universität Halle, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, Zentralbibliothek
Michael McInnerney. UFO Dusk to Dawn, Ausschnitt, 1967, 75,4 × 50 cm, London; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut
Lee Conklin. Bill Graham Presents Canned Heat, Gordon Lightfoot, Cold Blood, Lights by Holy See, Ausschnitt, 1968, 53,4 × 35,5 cm, London; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut








