Bildserie 33 / 2025: Schriftzüge von Kaufhausketten
1920 bis heute
Kauf- und Warenhäuser revolutionierten im ausgehenden 19. Jahrhundert den Handel. Die Geschäfte boten ein breites Sortiment an – von Textilien über Haushaltsgegenstände und Spielzeug bis zu Möbeln – zum Anfassen, Anprobieren sowie zur Inspiration, und zwar ohne den Zwang, beim Betreten des Geschäfts auch etwas kaufen zu müssen. Ihre markanten Schriftzüge an den Gebäuden prägten lange Zeit die Gesichter der Innenstädte.
Ein Wiedersehen mit bekannten Schriftzügen ehemaliger Kaufhäuser von 1980 bis heute sowie die typografischen und stadthistorischen Geschichten der Buchstaben bietet die Ausstellung und sie zeigt die einstige Bedeutung der Waren- und Kaufhäuser mit ihrer Architektur.
„Final Sale – vom Kaufhaus ins Museum“
bis zum 5. Oktober 2025, Buchstabenmuseum, Berlin
Erich Mendelsohn. Kaufhaus Schocken, Ausschnitt, 1926-1928, Stuttgart; EasyDB, Universität Stuttgart, Institut für Kunstgeschichte
Johann Emil Schaudt. Berlin: Hertie-Warenhaus, Ausschnitt, 1929, Berlin; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Robert Capa. Kaufhaus Wertheim im Columbus-Haus, Ebertstraße am Potsdamer Platz, Berlin-Mitte, Ausschnitt, August-September 1945, New York; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Hubert Petschnigg, Helmut Hentrich. Horten-Kaufhaus, Ausschnitt, Krefeld; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Helmut Jahn. Berlin, Bilka-Kaufhaus Joachimsthaler Str., Berlin, Neues Kranzler Eck, Ausschnitt, Berlin; Farbdiasammlung, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Walter Brune. Karstadt-Warenhaus, Ausschnitt, 1958-1959, Bremerhaven; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden








