Bildserie 09 / 2026: Thomas Bayrle
Prinzip des Seriellen
Inspiriert von Pop-Art und industrieller Warenwelt, thematisiert der deutsche Objektkünstler, Maler, Grafiker und Video-Künstler Thomas Bayrle die Beziehung von Individuum und Masse, oft mit meditativen Wiederholungen. In den 1960er-Jahren entwickelt er mithilfe eines Strukturrasters eine eigenständige Bildform. Dabei wird ein Großbild aus vielen gleichen Elementen zusammengesetzt. Dieses Prinzip des Seriellen, das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einem Gesamtbild, findet sich bis heute in nahezu allen seinen Werken.
55 Werke von Thomas Bayrle aus den letzten 20 Jahren, Malerei, Grafik, Skulptur, Objektkunst, Soundinstallationen und eine Videoarbeit, werden in der Ausstellung zu seinem Leitsatz „Fröhlich sein!“ präsentiert.
„Thomas Bayrle. Fröhlich sein!“
12. Februar bis 10. Mai 2026, SCHIRN Kunsthalle, Frankfurt am Main
Thomas Bayrle. Kennedy in Berlin, Ausschnitt, 1962, 43 × 61 cm, Frankfurt am Main; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Thomas Bayrle. Glücksklee, 4.200 Milchkannen, 1969, 170 × 180 cm, Frankfurt am Main; Digitale Diathek, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Kunstgeschichte
Thomas Bayrle. ein Pils bitte!, Ausschnitt, 1972; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Thomas Bayrle. Golf, Ausschnitt, 1980; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Thomas Bayrle. DM Pappmodell mit Autos (Rampe für Film), 1979, Pappe, Modellautos, Papierstreifen, Pappmodell, 48 × 48 mm, Frankfurt am Main; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Thomas Bayrle. Maggi, Ausschnitt, 1981; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut








