Bildserie 12 / 2026: David Lynch

Bewegte Gemälde

15. März 2026 | Von: Bettina Pfleging

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In erster Linie sah sich der Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor David Lynch als bildender Künstler. Seine Gemälde sind von beunruhigenden und rätselhaften Bildern geprägt und greifen auf die Bildsprache des Surrealismus zurück. Der menschliche Körper in seinen Einzelteilen zieht sich als Grundthema durch seine Kunst, niemals vollständig oder unversehrt. Dabei entwickelte er schon früh das dringende Bedürfnis, Bilder in Bewegung zu bringen, und konzipierte „bewegte Gemälde“, in denen er Malerei und Projektion miteinander verband.
Eine Auswahl von Gemälden, Skulpturen, Aquarellen und frühen Kurzfilmen beleuchtet in der Ausstellung die medienübergreifende Vision von David Lynch und verdeutlicht seine beständige Auseinandersetzung mit Materialität.

„David Lynch. On View“
29. Januar bis 29. März 2026, Pace Gallery, Berlin

01

David Lynch. Six Men Getting Sick, Ausschnitt, 1967; Upload-Datenbank, prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre

02

David Lynch. Ohne Titel (Hotel Rio), Ausschnitt, Mischtechnik auf Papier; promDILPS, Universität Leipzig, Institut für Kunstgeschichte

03

David Lynch. Ohne Titel, Ausschnitt, Filz auf Papier, 7,6 × 12,7 cm; promDILPS, Universität Leipzig, Institut für Kunstgeschichte

04

David Lynch. Ohne Titel, aus der Serie Distorted Nudes, Ausschnitt, 2004, Digitaldruck; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut

05

David Lynch. This Man was shot 0 9502 Seconds Ago, Ausschnitt, 2004, Mischtechnik aus Gicléedruck; promDILPS, Universität Leipzig, Institut für Kunstgeschichte

06

David Lynch. Wajunga Red Dog, Ausschnitt, 2005, Öl auf Leinwand; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut

07

David Lynch. Change the Fuckin Channel Fuckface, Ausschnitt, 2008 bis 2009, Mischtechnik auf Giclée-Druck; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut

08

David Lynch. Bob’s Second Dream, Ausschnitt, 2011, Öl auf Leinwand; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut