Bildserie 16 / 2026: Constantin Brancusi
Reduzierte Skulpturen
Bekannt ist er als Meister der Reduktion, der rumänisch-französische Künstler Constantin Brâncuși, einer der prägendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Er begab sich früh auf die Suche nach einer ʺreinen Formʺ und fand ab 1907 in Paris zu einem eigenen Stil, indem er die Essenz der Dinge aus Stein, Bronze, Gips und Holz herausschälte. Dazu nutzte er spezifische Sockel, Licht, Bewegung sowie Fotografie und Film, um seine abstrakten Skulpturen in Szene zu setzen.
Mehr als 150 seiner Skulpturen geben mit Fotografien, Zeichnungen, Filmen und Archivmaterialien einen umfangreichen Überblick über Constantin Brancusis vielseitiges Schaffen.
„Brancusi“
20. März bis 9. August 2026, Neue Nationalgalerie, Berlin
Constantin Brancusi. Der Kuss, 1907 (?), Stein, H. 28 cm, Craiova; IKARE, Martin-Luther-Universität Halle, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, Zentralbibliothek
Constantin Brancusi. Prométhée, 1911, Paris; DiDi – Digitale Diathek, Technische Universität Berlin, Institut für Kunstgeschichte
Constantin Brancusi. La Muse, Ausschnitt, 1912, Marmor, h = 45 cm, New York; Iconothèque, Université de Genève, Bibliothèque d’art et d’archéologie
Constantin Brancusi. Der erste Schritt, 1913, Paris; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Constantin Brâncuși. Prinzessin, 1915/1916, Bronze, H 58,4 cm, Philadelphia; ArteMIS, Ludwig-Maximilians-Universität München, Kunsthistorisches Institut
Constantin Brancusi. Torso einer jungen Frau, 1918, Marmor, 32,7 cm (h), Basel; Digitale Diathek, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Kunstgeschichte








