Bildserie 29 / 2026: Experimente beim Fotografieren
Fotografinnen des Bauhauses
Sie experimentierten beim Fotografieren und loteten die Grenzen des neuen Mediums aus. Die Bauhausfotografinnen beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten dabei zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Ihre Porträts, Selbstinszenierungen und experimentellen Kompositionen dokumentieren nicht nur den gesellschaftlichen Wandel, sondern prägen ihn aktiv mit.
Präsentiert werden in der Ausstellung rund 300 Werke von 29 Bauhaus-Künstlerinnen, die dazu einladen, die Arbeitsbedingungen der Fotografinnen vor 100 Jahren neu zu betrachten.
„Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhaus-Fotografinnen“
17. April bis 4. Oktober 2026, Museum für Fotografie, Berlin
Lucia Moholy. Bauhaus Building, Dessau, 1925-1926: Detail of studio wing balcony, Ausschnitt, 1926, Gelatin silver print. 16,5 × 12,3 cm; Harvard Art Museums, Harvard Library
Grete Stern. Papier im Wasserglas, Ausschnitt, 1927; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Irene Bayer-Hecht. Makkaroni, Ausschnitt, vor 1928, Silbergelatine, Essen; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Lotte Stam-Beese. Albert Braun mit Spiegel, Ausschnitt, 1928, Silbergelatineabzug, spätere Vergrößerung unter Aufsicht der Künstlerin, 14 × 10,1 cm, Düsseldorf; Kunstakademie Düsseldorf
Ise Gropius. Blick in den Maschinenraum der “Columbus” des norddeutschen Lloyd [Überfahrt nach New York], Ausschnitt, 1928, Berlin; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Ellen Auerbach. Berliner Straßenfotograf, Ausschnitt, 1930, Bromsilbergelatine-Abzug, 11 × 8,1 cm, Essen; DILPS, Ruhr-Universität Bochum, Kunstgeschichtliches Institut







