Bildserie 29 / 2026: Experimente beim Fotografieren

Fotografinnen des Bauhauses

12. Juli 2026 | Von: Bettina Pfleging

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Sie experimentierten beim Fotografieren und loteten die Grenzen des neuen Mediums aus. Die Bauhausfotografinnen beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten dabei zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Ihre Porträts, Selbstinszenierungen und experimentellen Kompositionen dokumentieren nicht nur den gesellschaftlichen Wandel, sondern prägen ihn aktiv mit.
Präsentiert werden in der Ausstellung rund 300 Werke von 29 Bauhaus-Künstlerinnen, die dazu einladen, die Arbeitsbedingungen der Fotografinnen vor 100 Jahren neu zu betrachten.

„Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhaus-Fotografinnen“
17. April bis 4. Oktober 2026, Museum für Fotografie, Berlin

01

Lucia Moholy. Bauhaus Building, Dessau, 1925-1926: Detail of studio wing balcony, Ausschnitt, 1926, Gelatin silver print. 16,5 × 12,3 cm; Harvard Art Museums, Harvard Library

02

Grete Stern. Papier im Wasserglas, Ausschnitt, 1927; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

03

Irene Bayer-Hecht. Makkaroni, Ausschnitt, vor 1928, Silbergelatine, Essen; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

04

Lotte Stam-Beese. Albert Braun mit Spiegel, Ausschnitt, 1928, Silbergelatineabzug, spätere Vergrößerung unter Aufsicht der Künstlerin, 14 × 10,1 cm, Düsseldorf; Kunstakademie Düsseldorf

05

Ise Gropius. Blick in den Maschinenraum der “Columbus” des norddeutschen Lloyd [Überfahrt nach New York], Ausschnitt, 1928, Berlin; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut

06

Ellen Auerbach. Berliner Straßenfotograf, Ausschnitt, 1930, Bromsilbergelatine-Abzug, 11 × 8,1 cm, Essen; DILPS, Ruhr-Universität Bochum, Kunstgeschichtliches Institut

07

Edith Tudor Hart. Wien, arbeitslos, Ausschnitt, um 1930, Wien; IKARE, Martin-Luther-Universität Halle, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, Zentralbibliothek

08

Marianne Brandt. Stadtbad Chemnitz, 1934, Berlin; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden