Bildserie 38 / 2026: Edmund Kesting
Experimente mit Material, Farbe, Kamera
Als Maler, Grafiker, Fotograf und Papierkünstler bewegte sich Edmund Kesting, 1892 in Dresden geboren, zeitlebens zwischen den Stilrichtungen im 20. Jahrhundert. Er hat sich immer wieder neu erfunden und mit Material, mit Farbe und Kamera experimentiert. Malerei erweiterte er ins Dreidimensionale, indem er begann, aus Papier, Pappe und Hölzchen bunte Bilder zu bauen. “Bildbauwerke” nannte er diese Kompositionen. In der Fotografie experimentierte er mit Fotogrammen, Fotocollagen, Negativmontagen und Mehrfachbelichtungen in Schwarz-Weiß.
Mehr als 200 Arbeiten, geordnet in acht Kapiteln entlang seines Lebensweges, laden in der Ausstellung dazu ein, Edmund Kesting und sein gesamtes Werk zu entdecken.
„Edmund Kesting. Avantgardist – Die Entdeckung“
2. August bis 25. Oktober 2026, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
Edmund Kesting. Kreise, Ausschnitt, um 1926, Mischtechnik/Hartfaser; Diathek online, Institut für Kunstgeschichte, Technische Universität Dresden, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Edmund Kesting. Rotierende Funktion, Ausschnitt, 1927, Öl, Collage; Diathek online, Institut für Kunstgeschichte, Technische Universität Dresden, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Edmund Kesting. Tanzfiguren, Ausschnitt, 1930, Dresden; Diathek online, Institut für Kunstgeschichte, Technische Universität Dresden, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Edmund Kesting. Wilson Samuel Kao mit Silhouette einer Hand und chinesischem Schriftzug, Ausschnitt, um 1932, Dresden; Diathek online, Institut für Kunstgeschichte, Technische Universität Dresden, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Edmund Kesting. Abendstimmung an der Frauenkirche, Ausschnitt, 1934, Öl auf Leinwand, 109 × 72 cm; Bildarchiv des Kompetenzzentrums für Kulturerbe, Kompetenzzentrum für Kulturerbe, Universität Paderborn
Edmund Kesting. Gießerei, Ausschnitt, 1948, Mischtechnik auf Sperrholz, 82 × 70 cm, Brandenburg; IKARE, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, Martin-Luther-Universität Halle, Zentralbibliothek







