Bildserie 50 / 2025: Germaine Krull, außerhalb von Europa
Transkulturelle Perspektive
Bekannt ist die deutsch-niederländische Fotografin Germaine Krull vor allem für ihre fotografischen Arbeiten der 1920er und 1930er Jahre. Sie hatte unter anderem in Düsseldorf, Berlin und Paris gelebt und gearbeitet, bevor sie zunächst nach Rio de Janeiro floh, zwei Jahre lang für Radio Brazzaville tätig war, dann 1945 als Korrespondentin nach Südostasien ging, bis Mitte der 1960er Jahre in Thailand lebte und danach in Indien.
Mit dem Werk ab Beginn des Zweiten Weltkriegs, nach der dauerhaften Abkehr von Europa entstanden, eröffnet die Ausstellung eine neue transkulturelle Perspektive auf das Leben und auf die künstlerische Arbeit Germaine Krulls.
„Germaine Krull: Chien Fou. Autorin und Fotografin“
28. November 2025 bis 15. März 2026, Museum Folkwang, Essen
Germaine Krull. Tirailleurs du Moyen-Congo au stade Marchand a Brazzaville le 11 novembre 1942, Ausschnitt, 1942; Upload-Datenbank, prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre
Germaine Krull. M\’Vouti, Kongo, Bergwerk von M. Vigoureux, April 1943, Ausschnitt, 1943, Silbergelatineabzug, Essen; PIXX, Universität Duisburg-Essen, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
Germaine Krull. Loukouo, Kongo, Markt, Ausschnitt, 1943, Silbergelatineabzug, Essen; PIXX, Universität Duisburg-Essen, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
Germaine Krull. Pointe-Noire. Une Tchikombi déjà Promise, April 1943, Ausschnitt, 1943, Essen; PIXX, Universität Duisburg-Essen, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
Germaine Krull. Brazzaville. Poto-Poto. Séance de coiffeur, Ausschnitt, Essen; PIXX, Universität Duisburg-Essen, Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
Germaine Krull. Garden of the Oriental Hotel, Bangkok, Ausschnitt, c. 1950, Essen; Upload-Datenbank, prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre








