Bildserie 03 / 2026: Gesichter in der Kunst
Medium von Ausdruck, Selbstdarstellung, Kommunikation
Bereits im Kindesalter lernen wir in Gesichtern zu lesen und Blicke zu deuten. Gesichter sind allgegenwärtig, gelten als Ausdruck von Persönlichkeit, existieren, weil sie gesehen werden. In der Kunst finden Deutung und Erforschung der Gesichter von der Renaissance bis heute statt, Gesichter werden zum Spiegel ihrer Zeit. Sie zeigen Ideale und Identitäten, spiegeln gesellschaftliche Normen und individuelle Empfindungen.
120 Zeichnungen, Druckgrafiken, Plakate und Fotografien von 78 Künstlerinnen und Künstlern zeigen in der Ausstellung auf, wie unser Wissen um Mimik und Gesichtsausdruck geprägt ist und wie Gesichter mit der Zeit immer wieder neu interpretiert wurden und werden.
„Face2Face“
23. Oktober 2025 bis 10. Februar 2026, Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Rembrandt. Selbstbildnis mit aufgerissenen Augen, Ausschnitt, 1630, Radierung und Grabstichel, 51 × 46 mm, Amsterdam; DILPS, Ruhr-Universität Bochum, Kunstgeschichtliches Institut
Carlo Maratta. Selbstbildnis, Ausschnitt, um 1706, Dresden; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Paula Modersohn-Becker. Selbstbildnis mit Hand am Kinn, Ausschnitt, um 1906, Öl auf Holz, 9,5 × 29 cm; Digitale Diathek, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Kunstgeschichte
Gertrud Arndt. Fotografien der Reihe “Masken-Selbstporträts”, Nr. 14, Ausschnitt, 1929 bis 1930, Berlin; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Annegret Soltau. Grima – mit Uhu, Ausschnitt, 1987 bis 1988, Fotovernähung, 30 × 24 cm; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut








