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Mit großen Schritten geht unser Weg weiter Richtung 4 Millionen Bilder. Dieses Mal haben wir direkt fünf von 17 Museumsdatenbanken der US-amerikanischen Smithsonian Institution in Washington, DC integriert:
(1) Die “Freer Gallery of Art and Arthur M. Sackler Gallery” beherbergt außergewöhnliche Sammlungen asiatischer Kunst. In prometheus integriert sind 4.720 Datensätze.

(2) Das “National Museum of African Art” widmet sich der Sammlung, Ausstellung, Konservierung und Erforschung afrikanischer Kunst. Eingebunden sind 111 Datensätze.

(3) Das “National Museum of the American Indian” befasst sich mit der Förderung des Wissens und des Verständnisses von Leben, Sprachen, Literatur, Geschichte und Kunst der indigenen Völker der westlichen Hemisphäre. Für Ihre Recherchen stehen 180 Datensätze bereit.

(4) Die “National Portrait Gallery” konzentriert sich auf Porträts von amerikanischen Künstler*innen, Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und weiteren Personen, die zur Geschichte, Entwicklung und Kultur des Landes beigetragen haben. Integriert sind 15.445 Datensätze.

(5) Das “Smithsonian American Art Museum” verfügt über ein breites Spektrum amerikanischer Kunst aller Regionen und Kunstbewegungen in den Vereinigten Staaten. 13.626 Datensätze stehen in prometheus zur Verfügung.




Bei prometheus recherchieren Sie über eine Oberfläche, über die Ihnen Ihre Suchergebnisse von allen derzeit eingebundenen 135 Bilddatenbanken angezeigt werden.




Das Jahr nähert sich dem Ende und der Weihnachts-Countdown beginnt. Ab Montag öffnen sich wieder 24 Türen in unserem diesjährigen Adventskalender – hier im Blog, bei LinkedIn, Facebook und Instagram. Dieses Mal sind mit den Zahlen Einblicke in das Bildarchiv verbunden und wir hoffen, dass für alle interessante, nützliche und inspirierende Fakten dabei sind.




Neu in prometheus ist eine Bilddatenbank der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit 3.296 Datensätzen. Das Archiv verwahrt einen einzigartigen Bildbestand, der die Geschichte der BURG, deren künstlerische Arbeiten, Personen und Ereignisse dokumentiert. Darunter befinden sich Schwarz-Weiß-Negative des ehemaligen Hochschulfotografen Karl August Harnisch, die er von 1959 bis 1997 im Auftrag der BURG vorwiegend auf Glasplatten im Format 9 × 12 Zentimeter anfertigte. Diese belegen die künstlerischen und gestalterischen Arbeiten, die an der BURG entstanden sind, und geben einen Einblick in die Kunst und Designentwicklung der DDR. In einem Projekt wurden die Glasplatten digitalisiert und mit den entsprechenden Metadaten in die Archivdatenbank eingepflegt.




In den letzten Jahren haben wir für die mobile Nutzung des Bildarchivs die prometheus-App zur Verfügung gestellt. Seit der Freischaltung unseres neuen Frontends in responsivem Webdesign befindet sie sich aber im Ruhestand, denn Sie können jetzt auch problemlos das Bildarchiv im Browser auf ihren mobilen Geräten nutzen.

Haben Sie es schon ausprobiert?




Beim Betrachten eines Bildes in der zweiten Vergrößerungsstufe steht Ihnen jetzt der neue „Image Viewer“ zur Verfügung.

Abb.: Edvard Munch. Mélancolie, 1891, huile sur toile, 72 × 98 cm; Iconothèque, Université de Genève, Bibliothèque d’art et d’archéologie.

Mit dem Image Viewer lässt sich das jeweilige Bild stufenlos vergrößern und wieder verkleinern. Je höher der Zoomlevel, desto kleiner ist zwar der sichtbare Bereich, aber desto detaillierter ist die Darstellung und damit aduch perfekt für die Bewertung des Bildes. Sie können direkt Sterne vergeben, von 1 für „unbrauchbar“ bis 5 für „sehr gut“. Mit einem Klick auf die beiden kleinen Pfeile auf der rechten Seite setzen Sie den Zoom auf 0 und mit dem Pfeil (nach oben) auf der linken Seite gelangen Sie wieder zurück zur ersten Vergrößerungsstufe des Bildes mit allen Metadaten.

Abb.: Edvard Munch. Mélancolie, 1891, huile sur toile, 72 × 98 cm; Iconothèque, Université de Genève, Bibliothèque d’art et d’archéologie.




3.576 Datensätze umfasst das Werk der deutschen Malerin, Zeichnerin und Grafikerin Ruth Baumgarte, das jetzt über prometheus in der Bilddatenbank „Werkverzeichnis Ruth Baumgarte, Kunststiftung Ruth Baumgarte“ recherchierbar ist. Die Künstlerin wurde 1923 geboren und studierte von 1941 bis 1944 Malerei und Freie Grafik an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Neben Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen besteht das Werk aus einem umfangreichen Bestand an Illustrationen. Dazu gehören über 100 Arbeiten in kräftigen Farben, die während ihrer zahlreichen Afrika-Reisen ab 1960 entstanden sind.
Die Kunststiftung Ruth Baumgarte wurde 2012 von der Künstlerin als gemeinnützige Stiftung gegründet, um das umfangreiche Werk einer breiten Öffentlichkeit in Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu vermitteln und es für die wissenschaftliche Forschung bereitzustellen.

Schauen Sie doch mal rein und entdecken Sie das Werk von Ruth Baumgarte.




Out of Frame – 25 Jahre prometheus zwischen Struktur und Vision

Vor 25 Jahren entwickelten wir die Idee von prometheus und starteten ein Jahr später am 1. April 2001 das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre in der Kunstgeschichte und weiteren bildbasierten Disziplinen. Seit dieser Zeit hat prometheus die Transformation der Geisteswissenschaften im Hinblick auf technologische Entwicklungen aktiv begleitet und Veränderungsprozesse durch lebendige Impulse in der Community vorangetrieben und mitgestaltet. Die regelmäßigen prometheus-Tagungen waren stets ein Treffpunkt für visionäre Beiträge und richtungsweisende Diskussionen. Diese trieben nicht nur die innovative Weiterentwicklung des Bildarchivs voran, sie stärkten auch das Netzwerk der prometheus-Gemeinschaft und machten prometheus zu einem wichtigen Akteur im Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für materielle und immaterielle Kulturgüter.

Auf unserer Tagung zum 25-jährigen Jubiläum wollen wir unter dem Titel „Out of Frame – 25 Jahre prometheus zwischen Struktur und Vision” vom 30. September bis 2. Oktober 2026 mit Stolz und Freude kurz innehalten und zurückschauen, um schließlich Fragen rund um die Transformation der Geisteswissenschaften im Kontext der technologischen Entwicklungen zu stellen. Welche Vision einer bildbasierten Forschung haben wir? In welche Richtung sollte und muss prometheus sich weiterentwickeln? Was müssen wir heute angesichts eines disruptiven Wandels durch generative künstliche Intelligenz an den geisteswissenschaftlichen Institutionen verändern, wenn sie auch in Zukunft relevant bleiben sollen?

Wir laden ein zu „Out of Frame”, um mit Euch und Ihnen diese Fragen zu diskutieren, uns zu vernetzen und miteinander heute Strukturen für morgen zu verändern.
SAVE THE DATE und feiert mit uns im nächsten Jahr den 25. Geburtstag von prometheus in Köln. Ort und Programm folgen.




Seit letzter Woche zeigt sich das Bildarchiv in neuem Design, mit überarbeiteter Navigation und verbesserter Struktur. Es ist responsive, passt sich also flexibel an unterschiedliche Endgeräte wie PC, Tablet oder Smartphone an.

Haben sie schon erste Erfahrungen sammeln können? Ist alles so intuitiv wie von uns geplant?

Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, die Sie uns auch gerne über das Feedback Formular schicken können.




Sie waren in den letzten Monaten unterwegs und wollen für Ihre Forschungsarbeit, Ihre Hausarbeiten, Referate und Präsentationen auf eigene Bilder neben den Bildern aus prometheus zugreifen? Dann nutzen Sie doch Ihre eigene Bilddatenbank. Alle, die einen persönlichen Zugang besitzen, haben eine und können direkt die eigenen Bilder hochladen und sie entweder zunächst nur sichern oder sie für den schnellen Zugriff unter Favoriten abspeichern oder sie bestehenden Bildsammlungen zuordnen.

Sie können für Ihre Uploads jeweils festlegen, ob Sie das Bild nach redaktioneller Sichtung im Sinne der Qualitätssicherung seitens der prometheus-Geschäftsstelle allen in prometheus zur Verfügung stellen wollen. Die Bilder erscheinen dann schon nach kurzer Zeit direkt in den Suchergebnissen. Wenn Sie es nur für den privaten Gebrauch nutzen wollen, entfernen Sie einfach das voreingestellte Häkchen.