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Adventskalender 2025
Das Jahr nähert sich dem Ende und der Weihnachts-Countdown beginnt. Ab Montag öffnen sich wieder 24 Türen in unserem diesjährigen Adventskalender – hier im Blog, bei LinkedIn, Facebook und Instagram. Dieses Mal sind mit den Zahlen Einblicke in das Bildarchiv verbunden und wir hoffen, dass für alle interessante, nützliche und inspirierende Fakten dabei sind.
Das BURG Archiv ist integriert
Neu in prometheus ist eine Bilddatenbank der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit 3.296 Datensätzen. Das Archiv verwahrt einen einzigartigen Bildbestand, der die Geschichte der BURG, deren künstlerische Arbeiten, Personen und Ereignisse dokumentiert. Darunter befinden sich Schwarz-Weiß-Negative des ehemaligen Hochschulfotografen Karl August Harnisch, die er von 1959 bis 1997 im Auftrag der BURG vorwiegend auf Glasplatten im Format 9 × 12 Zentimeter anfertigte. Diese belegen die künstlerischen und gestalterischen Arbeiten, die an der BURG entstanden sind, und geben einen Einblick in die Kunst und Designentwicklung der DDR. In einem Projekt wurden die Glasplatten digitalisiert und mit den entsprechenden Metadaten in die Archivdatenbank eingepflegt.
Sie wollen unterwegs das Bildarchiv nutzen?
In den letzten Jahren haben wir für die mobile Nutzung des Bildarchivs die prometheus-App zur Verfügung gestellt. Seit der Freischaltung unseres neuen Frontends in responsivem Webdesign befindet sie sich aber im Ruhestand, denn Sie können jetzt auch problemlos das Bildarchiv im Browser auf ihren mobilen Geräten nutzen.
Haben Sie es schon ausprobiert?
"Image Viewer"
Beim Betrachten eines Bildes in der zweiten Vergrößerungsstufe steht Ihnen jetzt der neue „Image Viewer“ zur Verfügung.
Mit dem Image Viewer lässt sich das jeweilige Bild stufenlos vergrößern und wieder verkleinern. Je höher der Zoomlevel, desto kleiner ist zwar der sichtbare Bereich, aber desto detaillierter ist die Darstellung und damit aduch perfekt für die Bewertung des Bildes. Sie können direkt Sterne vergeben, von 1 für „unbrauchbar“ bis 5 für „sehr gut“. Mit einem Klick auf die beiden kleinen Pfeile auf der rechten Seite setzen Sie den Zoom auf 0 und mit dem Pfeil (nach oben) auf der linken Seite gelangen Sie wieder zurück zur ersten Vergrößerungsstufe des Bildes mit allen Metadaten.
Neue Bilddatenbank: „Ruth Baumgarte“
3.576 Datensätze umfasst das Werk der deutschen Malerin, Zeichnerin und Grafikerin Ruth Baumgarte, das jetzt über prometheus in der Bilddatenbank „Werkverzeichnis Ruth Baumgarte, Kunststiftung Ruth Baumgarte“ recherchierbar ist. Die Künstlerin wurde 1923 geboren und studierte von 1941 bis 1944 Malerei und Freie Grafik an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Neben Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen besteht das Werk aus einem umfangreichen Bestand an Illustrationen. Dazu gehören über 100 Arbeiten in kräftigen Farben, die während ihrer zahlreichen Afrika-Reisen ab 1960 entstanden sind.
Die Kunststiftung Ruth Baumgarte wurde 2012 von der Künstlerin als gemeinnützige Stiftung gegründet, um das umfangreiche Werk einer breiten Öffentlichkeit in Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen zu vermitteln und es für die wissenschaftliche Forschung bereitzustellen.
Schauen Sie doch mal rein und entdecken Sie das Werk von Ruth Baumgarte.
25-jähriges-Jubiläum prometheus
Out of Frame – 25 Jahre prometheus zwischen Struktur und Vision
Vor 25 Jahren entwickelten wir die Idee von prometheus und starteten ein Jahr später am 1. April 2001 das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre in der Kunstgeschichte und weiteren bildbasierten Disziplinen. Seit dieser Zeit hat prometheus die Transformation der Geisteswissenschaften im Hinblick auf technologische Entwicklungen aktiv begleitet und Veränderungsprozesse durch lebendige Impulse in der Community vorangetrieben und mitgestaltet. Die regelmäßigen prometheus-Tagungen waren stets ein Treffpunkt für visionäre Beiträge und richtungsweisende Diskussionen. Diese trieben nicht nur die innovative Weiterentwicklung des Bildarchivs voran, sie stärkten auch das Netzwerk der prometheus-Gemeinschaft und machten prometheus zu einem wichtigen Akteur im Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur für materielle und immaterielle Kulturgüter.
Auf unserer Tagung zum 25-jährigen Jubiläum wollen wir unter dem Titel „Out of Frame – 25 Jahre prometheus zwischen Struktur und Vision” vom 30. September bis 2. Oktober 2026 mit Stolz und Freude kurz innehalten und zurückschauen, um schließlich Fragen rund um die Transformation der Geisteswissenschaften im Kontext der technologischen Entwicklungen zu stellen. Welche Vision einer bildbasierten Forschung haben wir? In welche Richtung sollte und muss prometheus sich weiterentwickeln? Was müssen wir heute angesichts eines disruptiven Wandels durch generative künstliche Intelligenz an den geisteswissenschaftlichen Institutionen verändern, wenn sie auch in Zukunft relevant bleiben sollen?
Wir laden ein zu „Out of Frame”, um mit Euch und Ihnen diese Fragen zu diskutieren, uns zu vernetzen und miteinander heute Strukturen für morgen zu verändern.
SAVE THE DATE und feiert mit uns im nächsten Jahr den 25. Geburtstag von prometheus in Köln. Ort und Programm folgen.
Responsiv, überarbeitet, verbessert
Seit letzter Woche zeigt sich das Bildarchiv in neuem Design, mit überarbeiteter Navigation und verbesserter Struktur. Es ist responsive, passt sich also flexibel an unterschiedliche Endgeräte wie PC, Tablet oder Smartphone an.
Haben sie schon erste Erfahrungen sammeln können? Ist alles so intuitiv wie von uns geplant?
Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, die Sie uns auch gerne über das Feedback Formular schicken können.
Nutzen Sie Ihre eigene Bilddatenbank!
Sie waren in den letzten Monaten unterwegs und wollen für Ihre Forschungsarbeit, Ihre Hausarbeiten, Referate und Präsentationen auf eigene Bilder neben den Bildern aus prometheus zugreifen? Dann nutzen Sie doch Ihre eigene Bilddatenbank. Alle, die einen persönlichen Zugang besitzen, haben eine und können direkt die eigenen Bilder hochladen und sie entweder zunächst nur sichern oder sie für den schnellen Zugriff unter Favoriten abspeichern oder sie bestehenden Bildsammlungen zuordnen.

Sie können für Ihre Uploads jeweils festlegen, ob Sie das Bild nach redaktioneller Sichtung im Sinne der Qualitätssicherung seitens der prometheus-Geschäftsstelle allen in prometheus zur Verfügung stellen wollen. Die Bilder erscheinen dann schon nach kurzer Zeit direkt in den Suchergebnissen. Wenn Sie es nur für den privaten Gebrauch nutzen wollen, entfernen Sie einfach das voreingestellte Häkchen.
Ihre Favoriten
Am linken Bildschirmrand steht Ihnen mit Ihrem persönlichen Zugriff eine Favoritenleiste zur Verfügung. Dort können Sie einzelne Bilder und ganze Bildsammlungen ablegen (s. 1.) und direkt aufrufen. Icons und Überschriften zeigen Ihnen, was Sie abgelegt haben.

Diese Favoriten in Form von Boxen können Sie ein- und ausklappen (s. 2. und 3.), Sie können ihre Reihenfolge verändern und sie auch wieder löschen. Dabei löschen Sie nur die Verknüpfung mit dieser Seitenleiste. In den ursprünglichen Bereichen bleiben die Bilder und Bildsammlungen erhalten.
Zukünftig werden Sie Ihre Favoriten nicht mehr auf der linken Seite finden, sondern in der oberen Leiste bei der Suche, den Bildsammlungen und Ihrer Datenbank:

Videos, GIFs, 3D-Darstellungen im Bildarchiv
Wenn Sie in der aktuellen Bildserie auf die einzelnen Thumbnails klicken, gelangen Sie in prometheus, falls Sie über einen der drei Zugänge Zugriff haben, zu … einem schwarzen Bildschirm. Wenn Sie diesen anklicken, geht es zur zweiten Vergrößerungsstufe der „Abbildung“ und Sie können sich ein Video ansehen, zum Beispiel “Eric Lanz. La pâte, Der Teig, Ausschnitt, 2000, 1-Kanal Video, Loop, Farbe”. Insgesamt finden Sie rund 1.200 Videos verschiedener Künstler*innen in der Forschungsdatenbank “Videoarchiv, imai – inter media art institute, Düsseldorf”.

Ein anderer Medientyp, auf den Sie im Bildarchiv treffen können, ist ein GIF wie bei “Ouroboros von Diana Domingues” in der Forschungsdatenbank “Archive of Digital Art”.
Und “Kompakkt” vom Institut für Digital Humanities an der Universität zu Köln liefert interaktive 3D-Objekte wie “Phaistos Disc”.








