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Sie waren in den letzten Monaten unterwegs und wollen für Ihre Forschungsarbeit, Ihre Hausarbeiten, Referate und Präsentationen auf eigene Bilder neben den Bildern aus prometheus zugreifen? Dann nutzen Sie doch Ihre eigene Bilddatenbank. Alle, die einen persönlichen Zugang besitzen, haben eine und können direkt die eigenen Bilder hochladen und sie entweder zunächst nur sichern oder sie für den schnellen Zugriff unter Favoriten abspeichern oder sie bestehenden Bildsammlungen zuordnen.

Sie können für Ihre Uploads jeweils festlegen, ob Sie das Bild nach redaktioneller Sichtung im Sinne der Qualitätssicherung seitens der prometheus-Geschäftsstelle allen in prometheus zur Verfügung stellen wollen. Die Bilder erscheinen dann schon nach kurzer Zeit direkt in den Suchergebnissen. Wenn Sie es nur für den privaten Gebrauch nutzen wollen, entfernen Sie einfach das voreingestellte Häkchen.




Am linken Bildschirmrand steht Ihnen mit Ihrem persönlichen Zugriff eine Favoritenleiste zur Verfügung. Dort können Sie einzelne Bilder und ganze Bildsammlungen ablegen (s. 1.) und direkt aufrufen. Icons und Überschriften zeigen Ihnen, was Sie abgelegt haben.

Diese Favoriten in Form von Boxen können Sie ein- und ausklappen (s. 2. und 3.), Sie können ihre Reihenfolge verändern und sie auch wieder löschen. Dabei löschen Sie nur die Verknüpfung mit dieser Seitenleiste. In den ursprünglichen Bereichen bleiben die Bilder und Bildsammlungen erhalten.

Zukünftig werden Sie Ihre Favoriten nicht mehr auf der linken Seite finden, sondern in der oberen Leiste bei der Suche, den Bildsammlungen und Ihrer Datenbank:




Wenn Sie in der aktuellen Bildserie auf die einzelnen Thumbnails klicken, gelangen Sie in prometheus, falls Sie über einen der drei Zugänge Zugriff haben, zu … einem schwarzen Bildschirm. Wenn Sie diesen anklicken, geht es zur zweiten Vergrößerungsstufe der „Abbildung“ und Sie können sich ein Video ansehen, zum Beispiel “Eric Lanz. La pâte, Der Teig, Ausschnitt, 2000, 1-Kanal Video, Loop, Farbe”. Insgesamt finden Sie rund 1.200 Videos verschiedener Künstler*innen in der Forschungsdatenbank “Videoarchiv, imai – inter media art institute, Düsseldorf”.

Ein anderer Medientyp, auf den Sie im Bildarchiv treffen können, ist ein GIF wie bei “Ouroboros von Diana Domingues” in der Forschungsdatenbank “Archive of Digital Art”.
Und “Kompakkt” vom Institut für Digital Humanities an der Universität zu Köln liefert interaktive 3D-Objekte wie “Phaistos Disc”.




Seit mehreren Monaten bieten wir drei verschiedene Zugänge zum Bildarchiv.

(1) Wenn Sie sich mit Ihrem PC innerhalb eines Netzes der momentan 168 lizenzierten Institutionen befinden, können Sie den Campuszugang nutzen. Nachdem Sie die Nutzungsbedingungen gelesen und bestätigt haben, haben Sie im Bildarchiv die Möglichkeit, die einfache und erweiterte Suche zu nutzen.
(2) Oder Sie haben schon einen persönlichen Zugang, mit Login-Namen oder E-Mail-Adresse und Passwort? Dann können Sie sich damit einloggen und weitere Funktionen im Bildarchiv nutzen, wie Bildsammlungen anlegen, eine eigene Bilddatenbank anlegen oder Ihre bevorzugten Einstellungen speichern. Wenn Sie noch keinen haben, diese Funktionen aber auch nutzen wollen, dann können Sie sich registrieren, um das Bildarchiv zu nutzen, und zwar kostenlos, wenn Sie einer lizenzierten Institutionen angehören. Für einen einwöchigen Testzugang füllen Sie ein kurzes Formular aus und nach Überprüfung Ihres Forschungsinteresses wird Ihr Account aktiviert.
(3) Einige der lizenzierten Institutionen bieten mittlerweile auch den eduGAIN-Zugang für Sie an. Und es werden immer mehr. “education Global Authentication INfrastructure” ist ein weltweiter Dienst, der verschiedene nationale und regionale Identitätsverbünde im Forschungs- und Hochschulbereich miteinander verbindet. Er ermöglicht Wissenschaftler*innen und Studierenden, sich mit einem einzigen Login bei verschiedenen Online-Diensten anzumelden, die von anderen Institutionen oder Verbünden angeboten werden, ohne dass sie separate Konten erstellen oder sich bei jedem Dienst einzeln anmelden müssen. Aktuell können Sie sich per “Single-Sign-On” anmelden, wenn Sie einer der folgenden Institutionen angehören:

Bibliothek PZ.BS, Basel
Fachhochschule Potsdam
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Hochschule für bildende Künste Hamburg
Kunstakademie Düsseldorf
Martin-Luther-Universität Halle, Zentralbibliothek
Universität Greifswald
Universität Paderborn
Universität zu Köln
Universitätsbibliothek Bern
Zürcher Hochschule der Künste




Anfang Juli hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder auf ihrer Sitzung entschieden, dass alle neun Konsortien zum Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur aus der ersten Förderrunde weiter gefördert werden. Im Oktober geht es deshalb auch mit NFDI4Culture weiter. Da ist auch bei uns die Freude groß, denn die Universität zu Köln ist mit dem prometheus-Bildarchiv Co-Applicant-Institution und zusammen mit der Universität Paderborn für den Bereich Tools und Services zuständig.




Zukünftig öffnen wir hin und wieder für Sie kleinere Schubladen unseres Bildarchivs – und geben Ihnen kurze Tipps. In unserer neuen Rubrik „Wussten Sie schon …?“ präsentieren wir in unregelmäßigen Abständen einige charmante Details, die manchmal eher im Verborgenen bleiben.

- Wussten Sie schon, dass Sie in der Erweiterten Suche die Datenbanken auswählen können, in denen nach Ihrem Suchbegriff gesucht werden soll?
Voreingestellt ist in der Erweiterten Suche die Suche in allen Datenbanken. Sie können aber auswählen, ob nur in Instituts-, Museums- oder Forschungsdatenbanken oder in den Upload-Datenbanken von prometheus Nutzer*innen …

… oder nur in vereinzelten Bilddatenbanken gesucht werden soll.

- Wussten Sie schon, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse im Profil selbst ändern können?
Wenn Sie mit Ihrem persönlichen Zugang angemeldet sind, sehen Sie oben rechts Ihren Namen. Ein Klick auf den Namen, dann auf den Stift und Sie können eine neue E-Mail-Adresse eintragen.

- Wussten Sie schon, dass Sie die Bilder in den Bildsammlungen nach Titel sortieren können?
Abbildungen in Bildsammlungen sind voreingestellt nach „Einfügereihenfolge“ sortiert. Sie können neun weitere Möglichkeiten wählen, nach denen Sie Ihre Bilder angezeigt bekommen, beispielweise nach „Titel“:




Wir haben es ja schon angekündigt. Bald wird die aktualisierte Version des Bildarchivs online sein. Auf unserem Testserver „next“ haben wir in den letzten Wochen alle Funktionalitäten mit neuem Design nach und nach umgesetzt. Das nächste Bildarchiv ist optimiert und modernisiert, gleichzeitig erkennbar, vertraut, klar und verständlich.

Im vorletzten Schritt testen wir gerade ausgiebig auf unserem Entwicklungsserver. Wenn Sie auch schon schauen und probieren wollen, wie es sich anfühlt, ob alles wie gewohnt funktioniert und was neu ist, und wenn Sie uns zu Ihren Sitzungen Feedback geben wollen, dann können Sie uns gerne eine E-Mail an newsletter[at]prometheus-bildarchiv.de schicken und Sie erhalten dort von uns einen Account.




Seit 2021 ist in prometheus eine Bildähnlichkeitssuche integriert, mit der Sie innerhalb des Bildarchivs ähnliche Bilder zu einem Bild finden können.

Innerhalb der Task Area 3 des NFDI4Culture-Projekts wurde sie von Francisco Mondaca und Jörg Koch entwickelt und integriert. Auf der Basis des Self-supervised Learning Algorithmus SwAV (Swapping Assignments between Views) wurden Bildvektoren erstellt, die für alle Bilder im Bildarchiv vorberechnet und im Index gespeichert werden, damit sich die Anfragen der Suchmaschine auf die Berechnung der Distanz zwischen diesen im Index gespeicherten Vektoren reduziert. Für alle neuen Bilder in prometheus werden in regelmäßigen Abständen weitere Bildvektoren erstellt und im Index gespeichert.

Die Ergebnisse der Bildähnlichkeitssuche finden Sie jeweils unter den Bildern im Bildarchiv. Zunächst werden Ihnen dort vier “Ähnliche Bilder” angezeigt. Mit einem Klick können Sie sich direkt “Alle anzeigen” lassen.




Immer mal wieder erreichen uns Anfragen aus Ihrem Kreis, ob wir die Genehmigung erteilen können, eines der Bilder in prometheus in einer Publikation oder auf einer frei zugänglichen Website veröffentlichen zu können. Diese Frage müssen wir immer wieder verneinen, denn prometheus selbst besitzt keine Bildrechte.

Aber wir unterstützen Sie, diese Genehmigungen zu erhalten.

Zunächst einmal haben wir allgemeine Information zum Bildrecht und zur Verwendung der Bilder in prometheus auf der Website veröffentlicht. Dann finden Sie jeweils direkt am Bild (links) einen Link (§) zum Bildrecht des gewählten Bildes.

Dort erhalten Sie per Klick Informationen zum Bildrecht am jeweiligen Werk (1.a.), am jeweiligen Foto (1.b.), zum Bildnachweis (2.) und zur Bilddatenbank, aus der das Werk im Bildarchiv stammt, mit Anweisungen, wie, mit wem und wo Sie die Publikationsrechte klären können.
Liegen diese Nutzungsrechte beispielweise bei der VG Bild-Kunst finden Sie den direkten Link im Feld „Bildrecht“.

Wenn das Paragraphenzeichen ein Sternchen hat (§), dann können Sie dort die Publikationsgenehmigung über eine direkte Verlinkung einholen, wie in unserem Beispiel bei “Abendliche Heimkehr” von der Bilddatenbank „bpk – Bildportal der Kunstmuseen, Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin“. Geben Sie an, für welche Art von Publikation Sie beabsichtigen, dieses Bild zu nutzen, füllen Sie das Formular aus und senden Sie es ab.

Nicht in allen Fällen brauchen Sie eine Genehmigung für die Veröffentlichung von Bildern. Gemeinfreie Werke, Werke der Public Domain sind nach dem Urheberrecht nicht (mehr) geschützt. Dies gilt auch für Werke unter der Lizenz „Creative Commons Zero“ In einigen Fällen wird darum gebeten bei Reproduktionen der Bilder in der Bildunterschrift Künstler*in, Titel, Datum und die Institution zu nennen, beispielweise bei Bildern vom „The Art Institute of Chicago“.

… und für Präsentationen bei Vorträgen, Referaten oder für die Unterrichtsvorbereitung, für die Verwendung in Forschung und Lehre, können Sie die Abbildungen im Bildarchiv frei verwenden. Dafür haben wir einen Vertrag mit der VG Bild-Kunst geschlossen, der ebenfalls die Zugänglichmachung der Bilder in prometheus durch die verschiedenen Bilddatenbanken erlaubt.




3.913.931 Bilder und 44.344 Bewertungen von Bildern sind derzeit aktuelle Zahlen im Bildarchiv. Es sind also nicht so viele Bildbewertungen. Wir fragen uns derzeit, woran das liegen könnte.

Ergebnisse aus der letztjährigen Umfrage und aus diversen Seminaren haben uns kurze Hinweise gegeben, dass die Bewertung der Bilder mit bis zu fünf Sternen möglicherweise bekannt ist, aber wir die Vorteile der Bildbewertungen für Sie bei Ihren Suchen und Sammlungen bisher nicht ausreichend kommuniziert haben. Fangen wir also damit mal an.

Die Bewertungsskala reicht von einem Stern für „unbrauchbar“ über drei Sterne für „brauchbar“ bis zu fünf Sternen für „sehr gut“. Mit der Sternchenvergabe bewerten Sie die Qualität der Bilder. Kriterien sind etwa Auflösung, Farbechtheit, Bildausschnitt und -ausrichtung sowie Moiré-Effekte. Diese Bewertungen haben automatisch Einfluss auf das Ranking bei der Anzeige der relevanten Suchergebnisse.
Darüber hinaus können Sie die Sortierungsmöglichkeiten „nach durchschnittlichen Bewertungen“ und „nach Anzahl von Bewertungen“ aktiv nutzen, wie in unserem Beispiel der Bildsammlung „Bildserie 2025 / 18 – Tiere in der Kunst“. Im ersten Fall werden die Bilder nach den durchschnittlichen Bewertungswerten sortiert, von 5.0 bis 3.0, und im zweiten Fall nach der Anzahl der Bewertungen, von 2 bis 1.
Stimmen Sie mit den vorgenommenen Bewertungen überein oder sehen Sie beipielsweise ein mit drei Sternen („brauchbar“) bewertetes Bild anders?

Sie können auch genauere Beschreibungen wie „spiegelverkehrt“ im Kommentar direkt am Bild platzieren. Eine Suche mit diesem Suchbegriff zeigt beispielsweise die so kommentierten Bilder, weil die Kommentare direkt in den Suchindex integriert werden.
Sie sehen die Kommentare am Bild aber auch ohne, dass Sie danach suchen, und zwar bei der Anzeige der Suchergebnisse sowohl in der Galerieansicht als auch in der Listenansicht direkt unter dem Bild. Mit einem Klick auf „Kommentar“ erhalten sie dann direkt die zusätzliche Information aus der Community. Durch diese Art der Optimierung des Retrieval können Sie von der Expertise der anderen profitieren und Ihre eigenen Kenntnisse einbringen.