Bildserie 40 / 2025: Schatten in der Kunst
Bildelemente mit großem Spektrum
Schatten sind flüchtig, unsichtbar, mysteriös, unheimlich, erhellend. Sie sind abhängig von Körpern, gehören zu ihnen, verstecken und machen aufmerksam, zeigen Verbindungen mit der Psyche, und in ihnen berühren sich das Abwesende und das Anwesende. Seit gut zweieinhalbtausend Jahren versuchen Künstler*innen, das Geheimnis des Schattens zu ergründen.
Anhand von rund 40 internationalen Positionen zeichnet die Ausstellung die Emanzipation des Schattens zu einem bildgebenden Thema innerhalb der aktuellen Kunst nach. Sie untersucht dabei das vom Existenziellen über das Bedrohliche bis zum Politischen reichende Spektrum der Schattenwelten.
„From Dawn Till Dusk. Der Schatten in der Kunst der Gegenwart“
3. Juli bis 2. November 2025, Kunstmuseum Bonn
Ola Billgren. Schatten, Ausschnitt, 1972, Öl auf Leinwand, 65 × 75 cm; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
David Hockney. Gonzales and shadow, Ausschnitt, 1971, Acryl auf Leinwand, 122 × 92 cm, Chicago; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Kurt Schwitters. 29/22 (Schatten des Nichts), 1929, 15,6 × 11,5 cm, London; Iconothèque, Université de Genève, Bibliothèque d’art et d’archéologie
Andy Warhol. Der Schatten, Ausschnitt, 1981, Siebdruck auf Papier; Diathek online, Universität Trier, Fach Kunstgeschichte
Hans-Peter Feldmann. Zwei Mädchen, Ausschnitt, 1999, Schwarz-Weiß Fotografie auf Karton, ca. 92 × 60 cm, Düsseldorf; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Lee Friedlander. New York City, Ausschnitt, 1966; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut








