Bildserie 51 / 2025: Daniel Spoerri
Fallenbilder - Tableaux Pièges
Bekannt wurde Daniel Spoerri, der Schweizer Künstler rumänischer Herkunft, zum einen als Begründer der Eat Art und zum anderen durch die „tableaux pièges“. 1959 entstand sein erstes Fallenbild und es folgten viele weitere. Objekte, in denen er flüchtige Alltagsszenen wie die Spuren eines Festmahls mit Tellern, Gläsern und Essensresten zu Assemblagen verklebte und auf diese Weise als Momente festhielt. Die Gegenstände gingen ihm in die Falle, eingefangen für immer.
Mit rund 130 Arbeiten aus der Zeit von 1961 bis 2023 gibt die Ausstellung einen umfassenden Überblick über das Werk Daniel Spoerris und setzt seine Werke in einen direkten Dialog mit ebenso vielen Werken aus der Sammlung Falckenberg.
„Daniel Spoerri. Ich liebe Widersprüche“
27. September 2025 bis 26. April 2026, Deichtorhallen Hamburg
Daniel Spoerri. Le lieu de repos de la famille Delbeck. Divers supports, Ausschnitt, 1960, 3 × 73 × 19,5 cm, Genève; Iconothèque, Université de Genève, Bibliothèque d’art et d’archéologie
Daniel Spoerri. Fallenbild Tuborg 2, Ausschnitt, 1961, Basel; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Daniel Spoerri. Le repas hongrois, tableau-piège (Die ungarische Mahlzeit), Ausschnitt, 1963, Glas, Metall, Porzelan, Stoff, 103 × 205 × 33 cm, Paris; Virtuelle Diathek, Universität Hamburg, Kunstgeschichtliches Seminar
Daniel Spoerri. Restaurant der City-Galerie, Ausschnitt, 1965; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Daniel Spoerri. Tableau-piège [19. Oktober 1972], Ausschnitt, 1972, Assemblage auf Holz, 70 × 70 × 18 cm; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Daniel Spoerri. Tableau piège, Ausschnitt, 1972, Tischplatte, Geschirr, Essensreste, diverse Materialien; Bildarchiv des Kompetenzzentrums für Kulturerbe, Universität Paderborn, Kompetenzzentrum für Kulturerbe








