Bildserie 08 / 2026: Lovis Corinth
Selbstporträts
Er zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne in Deutschland, der Maler und Zeichner Lovis Corinth. Seine Bildsprache bezog sich sowohl auf tradierte Sujets wie biblische oder mythologische Szenen als auch auf Porträts, Landschaften und Stillleben. Eine Besonderheit in seinem Werk ist die große Zahl an Selbstporträts. Um 1898, im Alter von etwa 40 Jahren, begann er, jedes Jahr ein Selbstbildnis zu malen. Zeichnungen und Druckgrafiken begleiteten seine Selbstbeobachtungen.
Anlässlich des 100. Todestages von Lovis Corinth zeigt die Ausstellung die Geschichte seiner kunsthistorischen Einordnung und öffentlichen Wahrnehmung in elf thematisch gegliederten Kapiteln.
„Corinth werden! Der Künstler und die Kunstgeschichte“
23. Oktober 2025 bis 6. März 2026, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
Lovis Corinth. Selbstporträt mit Skelett, Ausschnitt, 1896, huile sur toile, 66 × 86 cm, München; Iconothèque, Université de Genève, Bibliothèque d’art et d’archéologie
Lovis Corinth. Zwei Selbstporträtstudien in Frontal- und in Dreiviertelansicht von rechts, Ausschnitt, 1889, Bleistift, 328 × 224 mm, Wien; Sammlungen Online Albertina, Albertina Museum Wien
Lovis Corinth. Selbstporträt von Lovis Corinth, Ausschnitt, 1900, Öl, Leinwand, 73 × 60 cm, Berlin; ArteMIS, Ludwig-Maximilians-Universität München, Kunsthistorisches Institut
Lovis Corinth. Selbstporträt mit Modell, Ausschnitt, 1901, 88 × 68 cm; EasyDB, Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte, Universitätsbibliothek Bern
Lovis Corinth. Lovis Corinth [Selbstbildnis radierend], Ausschnitt, 1909, Kaltnadel, 196 × 155 mm, Frankfurt am Main; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Lovis Corinth. Autoportrait à la blouse blanche, Ausschnitt, 1918, huile sur toile, 105 × 81 cm, Köln; Iconothèque, Université de Genève, Bibliothèque d’art et d’archéologie








