Bildserie 10 / 2026: Pinguine im Bildarchiv
Skulpturen, Fotografien, Installationen
Naturverbundenheit, Treue, Neugier oder die Fähigkeit, sich in widrigen Umständen zu behaupten, symbolisiert der Pinguin seit dem 19. Jahrhundert als Motiv in der Kunst. Teilweise ist der flugunfähige Seevogel der Südhalbkugel auch Sinnbild für den vom Menschen gestörten Lebensraum.
Hunderte von Ballons in Form von Baby-Pinguinen nutzt die dänische Künstlerin Benedikte Bjerre in ihrer Installation “The Birds”. Die mit Helium gefüllten Figuren wandeln frei im Raum, wirken niedlich, irritierend und laden dazu ein, über unsere Beziehungen zur Natur und zum Konsum nachzudenken.
„Benedikte Bjerre, The Birds, 2017“
5. November 2025 bis 30. September 2026, Kunsthalle Mannheim
Theo van Hoytema. Drie pinguïns, Ausschnitt, 1878 – 1906, paperpaper, 22,1 × 16,9 cm, Amsterdam; Rijksmuseum Collection, Amsterdam
Constantin Brancusi. Drei Pinguine, Ausschnitt, 1912, Marmor, Philadelphia; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Oskar Munsky. Skulptur Pinguin, Ausschnitt, Foto auf Papier, 12,5 × 9,4 cm; Architekturmuseum, Technische Universität Berlin
Joseph Franz Pallenberg. Pinguingruppe, Ausschnitt, um 1925, Porzellan, 36,5 cm hoch, Köln; Rheinisches Bildarchiv – Bestand Kölner Museen, Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln
Werner Bischof. Pinguin-Promenade, Edinburgh, Ausschnitt, 1950; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Karl Wenke. Pinguingruppe, Ausschnitt, 1956, Muschelkalk, Berlin; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte








