Bildserie 21 / 2026: Günther Uecker

Ikonische Nagelbilder

17. Mai 2026 | Von: Bettina Pfleging

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Berühmt wurde Günther Uecker, einer der renommiertesten Künstler der Nachkriegszeit, durch seine übernagelten Objekte. Er erhob den gewöhnlichen Handwerksnagel zu seinem künstlerischen Ausdrucksmittel, Ausdruck zweier Möglichkeiten: Zerstören oder Reparieren. Zeit seines Lebens rieb er sich an gesellschaftlichen Verhältnissen, kommentierte mit seiner Kunst politische Ereignisse, wollte sich einmischen und reiste dabei um die ganze Welt.
Insgesamt werden in der Ausstellung 45 Werke aus sieben Jahrzehnten gezeigt, von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien, die Günther Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln.

„Günther Uecker. Die Verletzlichkeit der Welt“
8. Februar bis 14. Juni 2026, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen

01

Günther Uecker. Nagelsymphonie, 1963, Leinwand auf Holz, 50 × 50 × 10 cm, Marburg; EasyDB, Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte, Universitätsbibliothek Bern

02

Günther Uecker. Nagelobjekt, 1963, Tempera, Nägel, Leinwand auf Holz, Köln; IKARE, Martin-Luther-Universität Halle, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, Zentralbibliothek

03

Günther Uecker. Die weiße Mahlzeit, Ausschnitt, 1963, Dresden; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

04

Günther Uecker. Benageltes Fernsehgerät auf einem Tisch, Ausschnitt, 1963, 118 × 80 × 80 cm; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut

05

Günther Uecker. Aus der Werkgruppe “kölnisch-klause-(phobien)”, 1983, Fotografie, Holz, Nägel, 70 × 60 cm; Digitale Diathek, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Kunstgeschichte

06

Günther Uecker. Nagelbild, 1990, Bleistiftzeichnung und Nagel, auf Papier, 10,5 × 14,5 cm; RUDI, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Kunsthistorisches Institut

07

Günther Uecker. Der geschundene Mensch, Ausschnitt, 1992-1993, 2012, Teheran; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

08

Günther Uecker. Grab der verlorenen Erinnerung, Ausschnitt, 1972 – 2005, Nägel auf Leinwand auf Holz, Bleikubus, zwei Teile, 81 × 81 × 81 cm (Nagelkubus); Bildarchiv des Kompetenzzentrums für Kulturerbe, Universität Paderborn, Kompetenzzentrum für Kulturerbe