Bildserie 21 / 2026: Günther Uecker
Ikonische Nagelbilder
Berühmt wurde Günther Uecker, einer der renommiertesten Künstler der Nachkriegszeit, durch seine übernagelten Objekte. Er erhob den gewöhnlichen Handwerksnagel zu seinem künstlerischen Ausdrucksmittel, Ausdruck zweier Möglichkeiten: Zerstören oder Reparieren. Zeit seines Lebens rieb er sich an gesellschaftlichen Verhältnissen, kommentierte mit seiner Kunst politische Ereignisse, wollte sich einmischen und reiste dabei um die ganze Welt.
Insgesamt werden in der Ausstellung 45 Werke aus sieben Jahrzehnten gezeigt, von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien, die Günther Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln.
„Günther Uecker. Die Verletzlichkeit der Welt“
8. Februar bis 14. Juni 2026, Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen
Günther Uecker. Nagelsymphonie, 1963, Leinwand auf Holz, 50 × 50 × 10 cm, Marburg; EasyDB, Universität Bern, Institut für Kunstgeschichte, Universitätsbibliothek Bern
Günther Uecker. Nagelobjekt, 1963, Tempera, Nägel, Leinwand auf Holz, Köln; IKARE, Martin-Luther-Universität Halle, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, Zentralbibliothek
Günther Uecker. Die weiße Mahlzeit, Ausschnitt, 1963, Dresden; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Günther Uecker. Benageltes Fernsehgerät auf einem Tisch, Ausschnitt, 1963, 118 × 80 × 80 cm; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Günther Uecker. Aus der Werkgruppe “kölnisch-klause-(phobien)”, 1983, Fotografie, Holz, Nägel, 70 × 60 cm; Digitale Diathek, Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für Kunstgeschichte
Günther Uecker. Nagelbild, 1990, Bleistiftzeichnung und Nagel, auf Papier, 10,5 × 14,5 cm; RUDI, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Kunsthistorisches Institut








