Bildserie 23 / 2026: Yayoi Kusamas Bildwelt
Kunst als Überlebensstrategie
Sie zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit, die Japanerin Yayoi Kusama, vor allem bekannt durch ihre ikonischen Polka Dots, ihre Kürbisskulpturen und ihre verspiegelten Infinity Rooms. Ihre Kunst ist für Kusama Lebensnotwendigkeit, jedes ihrer Werke auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Im Zentrum ihres Schaffens stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel, Werden und Vergehen sowie die Unendlichkeit des Universums, in der sich letztlich alles Existierende auflöst.
Mit über 300 Arbeiten, von der ersten Zeichnung von ca. 1934 bis heute, und durch eine Vielzahl künstlerischer Medien, wie Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Mode, Performance und Literatur, zeigt die Ausstellung wie konsequent Yayoi Kusama seit Jahrzehnten an ihrer eigenen Bildwelt arbeitet.
„Yayoi Kusama“
14. März bis 2. August 2026, Museum Ludwig, Köln
Yayoi Kusama. Untitled, Ausschnitt, 1939, 25 × 22,5 cm, Stavelot; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Yayoi Kusama. Self-Obliteration by Dots. Performance, Ausschnitt, Détail, 1968; Iconothèque, Université de Genève, Bibliothèque d’art et d’archéologie
Yayoi Kusama. Petalo, Japanischer Pavillon, 1986, gemischtes Material, 90 × 90 cm; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Yayoi Kusama. Il Fondo del Mare, Japanischer Pavillon, 1992, unterschiedliche Materialien, 70 × 61 × 20 cm; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Yayoi Kusama. Stanza degli specchi (Zucca), Japanischer Pavillon, Ausschnitt, 1991, gemischtes Material, Tokio; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Yayoi Kusama. My Bleeding Heart, Ausschnitt, 1994, Sewn stuffed fabric, wood, paint, fluorescent light, 145 × 81,5 × 27 cm; Bildarchiv, Hochschule für Bildende Künste Dresden







