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+ 6 Bestände des Rheinischen Bildarchivs im Historischen Archiv
Mit 5,16 Millionen Fotografien zählt das 1926 gegründete Rheinische Bildarchiv zu den großen öffentlichen kunsthistorischen Bildarchiven in Deutschland. Einige Bestände sind schon seit einigen Jahren in prometheus integriert. Jetzt stehen sechs weitere Bestände im Bildarchiv für Ihre Recherchen zur Verfügung.
Bestand Heinrich Ewertz
Heinrich Ewertz, geboren 1852, war ursprünglich Volksschullehrer und betrieb die Fotografie nur als Hobby. Er gehörte zu den Pionieren, die mit der Autochromplatte experimentierten.
Bestand Chargesheimer – Jazz
Karl-Heinz Hargesheimer, geboren 1924 und bekannt unter seinem Künstlernamen Chargesheimer, studierte nach dem Zweiten Weltkrieg an den Kölner Werkschulen Grafik und Fotografie. Zwischen 1950 und 1970 fotografierte er Kölner Jazzveranstaltungen mit großartigen Musiker*innen.
Bestand Josef Josuweck
Josef Josuweck, geboren um die Jahrhundertwende, unterhielt seit 1927 ein Fotoatelier in Köln. Er arbeitete in unterschiedlichen Bereichen der professionellen Fotografie und dokumentierte nach dem zweiten Weltkrieg das zerstörte Köln und den beginnenden Wiederaufbau.
Bestand Johann Joseph Knippenberg
Johann Joseph Knippenberg, 1876 in Rees geboren, arbeitete zunächst als Buchhändler in der väterlichen Buchdruckerei. Seit der Jahrhundertwende beschäftigte er sich auch mit Fotografie und spezialisierte sich auf Architektur- und Landschaftsfotografie. So entstanden in den 1930er Jahren eine Vielzahl von Ansichten, die dem Schema der Rheinromantik folgen und deren klassische Landschafts- und Architekturmotive zeigen.
Bestand August Kreyenkamp
August Kreyenkamp studierte ab 1895 Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf, zog 1899 nach Köln und arbeitete dort ab 1907 als selbstständiger Fotograf. Neben Städtebildern und Landschaftsfotos war er auch als wissenschaftlicher Fotograf tätig.
Bestand Margarita Neiteler
Maria Margarita Neiteler, 1913 in Greven geboren, eine weitgehend unbekannte Ordensschwester, dokumentierte Ende des 2. Weltkriegs die Schäden und den Wiederaufbau des Doms auf hohem fotografischem Niveau.
Erweiterungen von Institutsdatenbanken
56 der 138 in prometheus eingebundenen Bilddatenbanken sind Institutsdatenbanken mit einer sehr unterschiedlichen Anzahl von Datensätzen (127 – 204.279) basierend auf verschiedenen Datenbanksystemen, die wir als Datenbankbroker über eine gemeinsame Suchoberfläche zusammenführen. Seit rund drei Jahren bieten wir für Institutionen auch unsere Upload-Funktion für eigene Bilddatenbanken an. Diese Möglichkeit wird auf unterschiedliche Art und Weise genutzt, entweder für einen Neuaufbau oder für eine Migration mit anschließender Erweiterung.
Beispiel 1:
Das Kunsthistorische Institut der Universität zu Köln baut mit Dada2023 eine neue Bilddatenbank auf, neben der bestehenden älteren „DadaWeb“. Für diesen Neuaufbau sind derzeit acht Administrator*innen mit entsprechenden Rechten in prometheus freigeschaltet und die jeweils neu hochgeladenen Bilder stehen direkt für Forschung und Lehre neben den schon vorhandenen über die einheitliche Suchoberfläche zur Verfügung.
Beispiel 2:
Die vom Studiengang Kunstgeschichte verwaltete Digithek der Kunsthochschule Kassel, integriert seit 2017, setzt derzeit die geplante Erweiterung der Sammlung um. Dazu wurden die bestehenden Datensätze in eine Upload-Institutsdatenbank umgewandelt, die jetzt vom Studiengang und den freigeschalteten Administrator*innen direkt befüllt werden kann.
Wenn Sie Interesse am Aufbau einer eigenen Institutsdatenbank haben oder für ein größeres Forschungs- oder Lehrprojekt Ihren Bildbestand (nach)nutzen wollen, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
Unser YouTube-Kanal
Anlässlich unseres Plans, die Keynote von Björn Ommer „We Don’t Need More of This* AI“ auf unserer Jubiläumstagung live zu streamen, haben wir auf unserem YouTube-Kanal etwas aufgeräumt.
Header und Informationen sind aktualisiert …
… und die Videos früherer Tagungen von Vimeo umgezogen. In bestehenden Playlists ist das ein oder andere Video dazugekommen.
Das war noch nicht alles. In den nächsten Tagen und Wochen werden wir weitere Videos integrieren und wenn Sie zeitnah darüber informiert werden wollen, dass sich etwas Neues getan hat, dann abonnieren Sie doch gerne unseren YouTube-Kanal.
Objekte in Ihrer Datenbank
Alle mit einem persönlichen Account für das Bildarchiv können eigene Bilder zu prometheus hochladen, entweder nur für Ihre eigenen Forschungs- und Studienarbeiten oder auch, um sie allen anderen zugänglich zu machen. Sie finden „My Uploads“ in der oberen Navigationsleiste neben „Suche“ und „Bildsammlungen“.
Wählen Sie zunächst eine Bilddatei von Ihrer Festplatte aus und füllen Sie dann die Pflichtfelder aus. Dazu zählen der Titel des abgebildeten Werks sowie die Angabe zu den Bildrechten. Klicken Sie auf Speichern und das Bild erscheint in Ihrer Bilddatenbank. Diese Bilder können Sie immer wieder bearbeiten, beispielsweise um sie mit Metadaten anzureichern oder um sie mit anderen Bildern zu verknüpfen.
In der Liste sehen Sie die Titel aller Ihrer hochgeladenen Bilder. Wählen Sie zur Verknüpfung ein Bild aus
Die jeweiligen Verknüpfungen werden Ihnen dann unter „Weitere Ansichten“ angezeigt.
Digitale Sammlung des Städel Museums
Über die OAI (Open Archives Initiative)-Schnittstelle, die das Städel Museum zum Datenaustausch zur Verfügung stellt, sind seit heute auch 27.632 Datensätze aus der Public Domain der Digitalen Sammlung in prometheus eingebunden.
Einen guten Überblick über die Inhalte dieser neu integrierten Bilddatenbank erhalten Sie, wenn Sie unter „Erweiterte Suche“ nicht in allen Datenbanken suchen, sondern diese eine unter den Museumsdatenbanken auswählen und dann Ihre Suche beispielweise mit * über alle Felder starten. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern.
Bildsammlungen exportieren
Viele von Ihnen suchen in derzeit 137 sehr heterogenen Bilddatenbanken nach ihren unterschiedlichen Interessen Bilder für diverse Projekte. Meist sind in Ihren Ergebnislisten verschiedene Abbildungen, die für Ihre Referate, Hausarbeiten oder Forschungsfragen relevant sind. Alle, die bei prometheus einen persönlichen Zugang haben, können diese Suchergebnisse intern in Bildsammlungen ablegen. Die Bildsammlungen können Sie dann auch exportieren, um sie im Forschungs- oder Lehrkontext extern weiter zu verwenden, und zwar entweder als Zip- (Bildsammlung herunterladen) oder als PowerPoint-Datei (PowerPoint-Präsentation herunterladen). So erhalten Sie entweder nach dem Entpacken für jedes einzelne Bild einen Ordner mit zwei Dateien (.jpg und .txt) oder eine Präsentation mit Folien zu jeder Abbildung mit den dazugehörigen Metadaten. Diese Export-Funktion finden Sie direkt in der Bildsammlung neben dem Titel. Klicken Sie auf die drei Punkte.
Anpassung der Website ans neue Design
Wenn wir aus dem Bildarchiv berichten und Funktionen wie die Suche oder das Anlegen von Bildsammlungen näher erklären, sprechen wir immer über die eigentliche Anwendung bei prometheus: über pandora. Unser Webangebot setzt sich aber aus zwei Teilen zusammen und der zweite Teil ist unsere Website. Hier haben wir uns vor einigen Jahren gegen ein großes Content-Management-System (CMS) entschieden, das für jeden Aufruf jede Menge Programmcode ausführen und Datenbankanfragen stellen muss. So ein System ist für unseren Bedarf nicht nötig, wäre also nicht sonderlich effizient, und ist außerdem noch anfällig für Fehler und Sicherheitslücken. Stattdessen generieren wir die Website mit der in Ruby programmierten Software Jekyll. Anhand von einfachen Textdateien lassen sich mit Jekyll statische HTML-Webseiten erstellen. Die Inhalts- und Layoutdateien werden eingelesen und legen Text und Gestaltung fest.
Auch diese Seiten haben wir jetzt an das neue Design angepasst. Die Navigation finden Sie jetzt oben rechts als als „Hamburger-Menü“, aus- und einklappbar mit allen Menüpunkten, die Ihnen auch vorher zur Verfügung standen.
Updates von Bilddatenbanken
Stetig wächst in prometheus die Anzahl der für Ihre Recherche zur Verfügung stehenden Bilder. Entweder weil wir eine neue Bilddatenbank integrieren können oder, und das kommt viel häufiger vor, weil wir Updates der integrierten Datenbanken durchführen. Bei einem Update werden neu hinzugekommene Datensätze indexiert oder es werden Änderungen an bestehenden Datensätzen in den Index übernommen, so dass die Suchmaschine in prometheus die korrekten und aktuellen Daten enthält.
Aktuelles Beispiel ist das Maya-Bildarchiv der Universität Bonn, Abteilung Altamerikanistik, Arbeitsstelle der NRW Akademie der Wissenschaften und der Künste. Seit dieser Woche sind 19.982 Datensätze der Forschungsdatenbank verfügbar, Datensätze von Bildsammlungen mit Fotos, Zeichnungen, Notizen und Manuskripten, die ermöglichen, die Ergebnisse von mehreren Jahrzehnten Forschungsreisen durch die gesamte Maya-Region zu durchsuchen.
Geplante neue Features
Wir planen gerade die nächsten Umsetzungen neuer Funktionen für das Bildarchiv.
- „Autocomplete“ bei Suchbegriffen: das automatische Ergänzen Ihrer Eingabe im Suchfeld während des Tippens, um Zeit zu sparen und die Bedienung zu erleichtern.
- „Faceted Search“ als Filtermethode: Suchergebnisse können über vordefinierte Attribute (Facetten) gezielt kombiniert und eingegrenzt werden.
- „Search History“ anzeigen
- „Multiple File Upload“ in den eigenen Bilddatenbanken.
- „Pinboard“ für Fragen aus der Community, beispielsweise „Kann mir jemand helfen? Ich suche eine Ansicht von hinten von der Albertus-Magnus-Statue des Künstlers Gerhard Marcks, die vor dem Hauptgebäude der Universität zu Köln steht.“
Umgesetzt werden alle Features, die Frage ist nur wann: Welche der Funktionen sollen wir zuerst umsetzen? Welche Reihenfolge wünschen Sie sich? Schreiben Sie uns doch kurz Ihre Wunschreihenfolge, entweder in einer E-Mail oder via Feedback-Formular. Wir sind gespannt auf Ihre Präferenzen.
Thumbnails heranzoomen
Damit Sie in Ihren Suchergebnissen nicht jedes Bild anklicken müssen, um zu entscheiden, ob das angezeigte Bild in Frage kommt und Sie eine bessere Vorauswahl treffen können, steht Ihnen eine Zoomfunktion zur Verfügung.

Wenn sie eingeschaltet ist, erhalten Sie eine vergrößerte Ansicht für die Zeit, in der Sie Ihre Maus über das Bild bewegen.

Die Funktion können Sie ein- und ausschalten, und zwar sowohl in der Anzeige Ihrer Suchergebnisse in der Listenansicht mit grundlegenden Metadaten zum Bild als auch in der Galerieansicht mit Vorschaubildern sowie in Bildsammlungen, bei Ihren Favoriten und Uploads.

Wenn Sie lieber mit oder ohne Zoom arbeiten, müssen Sie nicht bei jeder Anzeige ein- oder ausschalten, sondern können es in Ihren Einstellungen bei „Thumbnails heranzoomen“ per Häkchen festlegen. Diese Wahlmöglichkeit haben Sie dort auch für die Datensätze von Bildsammlungen, für Uploads und für Favoriten.







