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Anpassung der Website ans neue Design
Wenn wir aus dem Bildarchiv berichten und Funktionen wie die Suche oder das Anlegen von Bildsammlungen näher erklären, sprechen wir immer über die eigentliche Anwendung bei prometheus: über pandora. Unser Webangebot setzt sich aber aus zwei Teilen zusammen und der zweite Teil ist unsere Website. Hier haben wir uns vor einigen Jahren gegen ein großes Content-Management-System (CMS) entschieden, das für jeden Aufruf jede Menge Programmcode ausführen und Datenbankanfragen stellen muss. So ein System ist für unseren Bedarf nicht nötig, wäre also nicht sonderlich effizient, und ist außerdem noch anfällig für Fehler und Sicherheitslücken. Stattdessen generieren wir die Website mit der in Ruby programmierten Software Jekyll. Anhand von einfachen Textdateien lassen sich mit Jekyll statische HTML-Webseiten erstellen. Die Inhalts- und Layoutdateien werden eingelesen und legen Text und Gestaltung fest.
Auch diese Seiten haben wir jetzt an das neue Design angepasst. Die Navigation finden Sie jetzt oben rechts als als „Hamburger-Menü“, aus- und einklappbar mit allen Menüpunkten, die Ihnen auch vorher zur Verfügung standen.
Updates von Bilddatenbanken
Stetig wächst in prometheus die Anzahl der für Ihre Recherche zur Verfügung stehenden Bilder. Entweder weil wir eine neue Bilddatenbank integrieren können oder, und das kommt viel häufiger vor, weil wir Updates der integrierten Datenbanken durchführen. Bei einem Update werden neu hinzugekommene Datensätze indexiert oder es werden Änderungen an bestehenden Datensätzen in den Index übernommen, so dass die Suchmaschine in prometheus die korrekten und aktuellen Daten enthält.
Aktuelles Beispiel ist das Maya-Bildarchiv der Universität Bonn, Abteilung Altamerikanistik, Arbeitsstelle der NRW Akademie der Wissenschaften und der Künste. Seit dieser Woche sind 19.982 Datensätze der Forschungsdatenbank verfügbar, Datensätze von Bildsammlungen mit Fotos, Zeichnungen, Notizen und Manuskripten, die ermöglichen, die Ergebnisse von mehreren Jahrzehnten Forschungsreisen durch die gesamte Maya-Region zu durchsuchen.
Geplante neue Features
Wir planen gerade die nächsten Umsetzungen neuer Funktionen für das Bildarchiv.
- „Autocomplete“ bei Suchbegriffen: das automatische Ergänzen Ihrer Eingabe im Suchfeld während des Tippens, um Zeit zu sparen und die Bedienung zu erleichtern.
- „Faceted Search“ als Filtermethode: Suchergebnisse können über vordefinierte Attribute (Facetten) gezielt kombiniert und eingegrenzt werden.
- „Search History“ anzeigen
- „Multiple File Upload“ in den eigenen Bilddatenbanken.
- „Pinboard“ für Fragen aus der Community, beispielsweise „Kann mir jemand helfen? Ich suche eine Ansicht von hinten von der Albertus-Magnus-Statue des Künstlers Gerhard Marcks, die vor dem Hauptgebäude der Universität zu Köln steht.“
Umgesetzt werden alle Features, die Frage ist nur wann: Welche der Funktionen sollen wir zuerst umsetzen? Welche Reihenfolge wünschen Sie sich? Schreiben Sie uns doch kurz Ihre Wunschreihenfolge, entweder in einer E-Mail oder via Feedback-Formular. Wir sind gespannt auf Ihre Präferenzen.
Thumbnails heranzoomen
Damit Sie in Ihren Suchergebnissen nicht jedes Bild anklicken müssen, um zu entscheiden, ob das angezeigte Bild in Frage kommt und Sie eine bessere Vorauswahl treffen können, steht Ihnen eine Zoomfunktion zur Verfügung.

Wenn sie eingeschaltet ist, erhalten Sie eine vergrößerte Ansicht für die Zeit, in der Sie Ihre Maus über das Bild bewegen.

Die Funktion können Sie ein- und ausschalten, und zwar sowohl in der Anzeige Ihrer Suchergebnisse in der Listenansicht mit grundlegenden Metadaten zum Bild als auch in der Galerieansicht mit Vorschaubildern sowie in Bildsammlungen, bei Ihren Favoriten und Uploads.

Wenn Sie lieber mit oder ohne Zoom arbeiten, müssen Sie nicht bei jeder Anzeige ein- oder ausschalten, sondern können es in Ihren Einstellungen bei „Thumbnails heranzoomen“ per Häkchen festlegen. Diese Wahlmöglichkeit haben Sie dort auch für die Datensätze von Bildsammlungen, für Uploads und für Favoriten.
Bestand Heinrich Pieroth
Seit einigen Tagen ist eine weitere Forschungsdatenbank des Rheinischen Bildarchivs neu eingebunden.
Mit 5,16 Millionen Fotografien zählt das 1926 gegründete Rheinische Bildarchiv zu den großen öffentlichen kunsthistorischen Bildarchiven in Deutschland. Dazu gehört auch der Nachlass des 1893 in Mayen in der Eifel geborenen Fotografen Heinrich Pieroth, der über mehr als fünf Jahrzehnte ein Foto-Atelier in seiner Heimatstadt betrieb und sein gesamtes fotografisches Schaffen der Vulkaneifel widmete. Von 1920 bis in die 1950er Jahre erkundete er die Kulturlandschaft und ihre Bauten mit der Kamera. Seine Motive fand er in den Dörfern sowie auf den Feldern und in den Steinbrüchen: Menschen bei ihrer alltäglichen Arbeit sowie bei ihren kulturellen Vergnügungen. Pieroths Fotografien sind Bildzeugnisse über das Leben in der Vulkaneifel des vorigen Jahrhunderts.
“Rheinisches Bildarchiv – Bestand Heinrich Pieroth”
Über 4 Millionen
Seit gestern ist im Bildarchiv die nächste Millionen-Marke überschritten. Mit der Einbindung einer weiteren Bilddatenbank bieten wir Ihnen jetzt über 4 Millionen Datensätze für Ihre Recherche. „Harvard Art Museums“, zu denen das Fogg, Busch-Reisinger und das Arthur M. Sackler Museum in Cambridge, USA gehören, bieten mit ihren Sammlungen online ein breites Spektrum an Kunstwerken aus verschiedenen Epochen und Regionen. Beispiele aus den 227.996 Datensätzen …
… zur Suche nach „birthday“ …
Viel Spaß beim Stöbern!
Individualisieren Sie ...
Wenn Sie einen persönlichen Zugang bei prometheus haben, können Sie nach einem Klick auf Ihren Namen Ihr Profil bearbeiten und Ihre persönlichen Einstellungen festlegen. Wie arbeiten Sie am liebsten im Bildarchiv? Wollen Sie mit der einfachen oder mit der erweiterten Suche starten? Ziehen Sie die Galerieansicht der Listenansicht vor? Arbeiten Sie am liebsten mit der Anzeige von 20 oder 100 Datensätzen auf einer Seite? Welche Sortierung bevorzugen Sie, nach Titel oder Künstler*in oder die nach einem anderen Kriterium?

Mit den unterschiedlichen Einstellungen verändert sich jeweils die Anzeige der Suchergebnisse.

Selbstverständlich können Sie diese individuell gewählten Einstellungen immer wieder direkt ändern, ohne die Starteinstellungen jeweils verändern zu müssen.

Suchen im Bildarchiv. Einfach und mehr
Bei prometheus stehen Ihnen zwei unterschiedliche Suchen zur Verfügung. Mit der einfachen Suche haben Sie die Möglichkeit, schnell und unkompliziert über alle Felder nach Ihren Suchbegriffen zu suchen. Die erweiterte Suche ermöglicht die Suche in bestimmten Feldern wie Künstler*in und Titel.
Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten in beiden Suchen gezielter nach Abbildungen zu suchen. Suchen Sie in der einfachen Suche über alle Felder, können Sie über die Suchsyntax weiter differenzieren. Setzen Sie Platzhalter ein, um Abbildungen zu ungenauen Begriffen zu finden. Zu diesen Wildcards gehören * (wurm), ? (pi?asso) und ~ (Gaugun~).
In der erweiterten Suche gibt es die Möglichkeit der Kombination verschiedener Felder. Sie suchen beispielsweise nach Künstlerin und Gattung:

Eine Verknüpfung erfolgt hier durch die booleschen Operatoren „und“ und „oder“:

Probieren Sie es doch auch einmal mit „und nicht.
Bildsammlungen und Datensätze favorisieren
Früher hatten Sie Ihre Favoriten auf der linken Seite, jetzt können sie in der oberen Leiste neben Suche, Bildsammlungen und My Uploads Ihre Favoriten auswählen:
Wie auch schon zuvor können Sie einzelne Bilder oder ganze Bildsammlungen zu Ihren Favoriten hinzufügen. Die Auswahl ist einfacher: Wählen Sie per Klick das entsprechende Symbol im jeweiligen Datensatz aus …

… oder klicken Sie es wieder an, um den Datensatz aus Ihrer Favoritenübersicht zu entfernen.
Bilder löschen in Ihren Bildsammlungen
Bisher war es nicht möglich, mehrere Bilder in einer Ihrer Bildsammlungen auszuwählen, um sie dann alle auf einmal in einem Schritt zu löschen.
Das ist jetzt möglich. Klicken Sie auf die drei Punkte und Sie können zwischen „Datensätze einer Bildsammlung hinzufügen“ und „Datensätze aus Bildsammlung entfernen“ auswählen.
Das gilt nur bei Ihren eigenen Bildsammlungen oder bei den Bildsammlungen, an denen Sie zur Mitarbeit eingeladen wurde. Öffentliche Bildsammlungen, ob lesbar oder schreibbar, sind davon ausgenommen.







