Bildserie 17 / 2026: Marisol
Lebensgroße Holzfiguren
Bis zu zwei Meter groß sind die Holzskulpturen, Markenzeichen der US-amerikanischen Künstlerin venezolanischen Ursprungs María Sol Escobar, bekannt als Marisol. Sie sind individuell ergänzt durch unterschiedliche Materialen wie Stoffe, Farben, Fotografien oder Alltagsgegenstände und zeigen oft lateinamerikanische Volkskunstmotive, die die Künstlerin in ihre Arbeiten einfließen lässt. Ihre Themen sind Flucht und Migration, geschlechtliche Diskriminierung und die Umwelt. Obwohl sie in den 1960er Jahren ein Star war, ist sie heute beinahe vollständig in Vergessenheit geraten.
Rund 100 Werke, darunter Skulpturen und Objekte sowie Arbeiten auf Papier und Fotografien und ausgewählte Filme und Archivmaterialien, machen in der Ausstellung Marisols Werk neu erfahrbar, ein Werk, das fünf Schaffensjahrzehnte umfasst.
„Marisol“
17. April bis 23. August 2026, Kunsthaus Zürich
Marisol. The Hungarians, 1955, Holz, Buffalo; Upload-Datenbank, prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre
Marisol, Escobar. Ruth, 1962, Holz, H. 167,6 cm, Waltham; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Marisol. La visita, 1964, Holz, Gips, Leder, bemalt, Collage, Köln; Rheinisches Bildarchiv – Bestand Kölner Museen, Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln
Marisol. Women and Dog, Ausschnitt, 1964, Holz, Gips, 183,5 × 185,4 × 77 cm, New York; ArteMIS, Ludwig-Maximilians-Universität München, Kunsthistorisches Institut
Marisol. The Car, Ausschnitt, 1964, Holz, 120 × 307 × 91 cm, Rotterdam; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Marisol, Escobar. Party, Ausschnitt, 1965-1966, Holz, New York City; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte








