Bildserie 19 / 2026: Küstenort Étretat
Beliebtes Motiv in der Kunst
Schon im 19. Jahrhundert, ab den 1820er Jahren, zog es zahlreiche Künstler*innen aus Europa in das kleine Fischerdorf Étretat in der Normandie, zur Steilküste am Atlantik mit den drei Felsentoren Porte d’Amont, Porte d’Aval und Manneporte. Das Lichtspiel auf den Kreidefelsen bietet eine scheinbar unerschöpfliche Vielfalt an Impressionen und wurde vielfältig in faszinierende Kunstwerke übersetzt.
Rund 170 Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente, darunter allein 24 Werke von Claude Monet, präsentieren in der Ausstellung die künstlerische Entdeckung des einstigen Fischerdorfes Étretat und den Einfluss des Ortes auf die Malerei der Moderne.
„Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat“
19. März bis 5. Juli 2026, Städel Museum, Frankfurt am Main
Eugène Isabey. Rochers d’Etretat, Ausschnitt, contemporary period from 1789 until 1914, graphite, gouache, watercolour, 240 × 330 mm, Paris; RMN Musée Du Louvre, Réunion des musées nationaux
Johan Barthold Jongkind. Plage à Etretat, Ausschnitt, 19th century, watercolourdessin au crayon noir, 147 × 230 mm, Paris; RMN Musée d’Orsay, Réunion des musées nationaux
Victor Hugo. Etretat. Südliche Felsklippe, 9. August 1835, 15.15 Uhr, Ausschnitt, 1835, Grafitstift auf Papier, 8,7 × 15,5 cm, Paris; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut
Louis-Aphonse Davanne. Étretat, Ausschnitt, 1862-63, Albuminpapier, Paris; IKARE, Martin-Luther-Universität Halle, Institut für Kunstgeschichte und Archäologien Europas, Zentralbibliothek
Gustave Courbet. Felsen von Etretat, Ausschnitt, 1869, Öl auf Leinwand, 66 × 82 cm, Berlin; bpk – Bildportal der Kunstmuseen, Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Claude Monet. Felsen bei Etretat, Ausschnitt, 1885, Öl auf Leinwand, 65 × 81 cm; ArteMIS, Ludwig-Maximilians-Universität München, Kunsthistorisches Institut








