Bildserie 37 / 2026: Gabriele Stötzer
Feministisch, kämpferisch, vielfältig
Seit über fünf Jahrzehnten setzt sich die deutsche Künstlerin Gabriele Stötzer gegen alle Widerstände und Normen mit Themen wie Gerechtigkeit, Selbstbestimmung und Geschlecht auseinander. Sie saß in der DDR im Gefängnis und war an der Erstürmung der Erfurter Stasi-Zentrale beteiligt. Später wurde sie Dozentin, bekam das Bundesverdienstkreuz und im Oktober erhält sie den Kaiserring, einen Preis für Gegenwartskunst der Stadt Goslar.
Rund 150 Arbeiten von Gabriele Stötzer aus fast fünf Jahrzehnten werden in der Ausstellung präsentiert. Sie zeigen, wie vielseitig sie in der Wahl ihrer Medien war und immer noch ist.
„Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen“
19. Juni bis 6. Dezember 2026, Gropius Bau, Berlin
Gabriele Stötzer. Hausfrauenarbeit, Ausschnitt, 1980; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Gabriele Stötzer. Berg von vorn (aus: Frauen miteinander), Ausschnitt, 1982/83, Serie von 8 Schwarz-Weiß-Fotografien auf Karton, jeweils 14,5 × 10,5 cm, Bonn; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Gabriele Stötzer. Die Auslöschung eines Blicks – Ich trage meine Wunden heute, Ausschnitt, 1983, Berlin; Upload-Datenbank, prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre
Gabriele Stötzer. Stadtindianer, Ausschnitt, 1985, 10 Einzelfotos, übermalt, Weimar; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Gabriele Stötzer. Trans in Schwarz (aus: Mackenbuch), Ausschnitt, 1985, Serie von 16 Schwarz-Weiß-Fotografien auf Karton, 45,5 × 60 cm, Bonn; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Gabriele Stötzer. Mir gegenüber – Selbst im Spiegel, Ausschnitt, 1985, Berlin; Upload-Datenbank, prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre







