20 Jahre

„Ganz schön lange …“ ist nur eine der vielen Reaktionen auf den 20. Geburtstag von prometheus. Bei Twitter haben wir einige weitere Kommentare, Glückwünsche und Anmerkungen zu dem Moment #20prom2021 hinzugefügt. Es war bisher aber nicht nur eine lange Zeit für das Bildarchiv, es war auch eine ereignisreiche Zeit. Jährliche Highlights zeigen die Meilensteine von 2001 bis 2021. Wir werden sie in den nächsten Wochen bei Twitter aufgreifen und um Fakten und Bilder ergänzen. Einiges davon werden wir auch auf den anderen Social-Media-Plattformen, auf denen wir aktiv sind, posten und zeigen. So wie das wunderbar gelungene Jubiläumslogo von Laura, das nicht nur auf unserer Homepage zu sehen ist, sondern auch bei Facebook, Instagram und Twitter. Dort werden wir Sie natürlich ebenfalls wie hier im Newsletter über die Jubiläumstagung und die nächsten Aktionen auf dem Laufenden halten.

Bildsammlungen anreichern

Wie Sie wissen, können alle, die bei prometheus einen persönlichen Zugang haben, Bildsammlungen anlegen, diese für alle oder für einzelne Personen freigeben, um gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, oder auch die gesamte Bildsammlung als zip-Datei oder als ppt-Datei herunterladen, um sie im Lehr- und Forschungskontext zu verwenden. Darüber hinaus können Sie eigene und öffentliche Bildsammlungen kopieren und als eigene (auch private) Sammlungen bearbeiten. Wie das im Einzelnen funktioniert, erfahren Sie in unserer ausführlichen Bildsammlungshilfe.
Außerdem können Sie eigene und öffentliche Bildsammlungen wie beispielsweise die Bildsammlung „Bildserie 2021 / 12 – Sophie Taeuber-Arp“ zu Materialsammlungen anreichern, auch als Basis für Themenräume. Zum einen, indem Sie eine Beschreibung des Themas der Bildsammlung hinzufügen oder Schlagwörter, wie Gattung, Genre, Epoche oder Zeitraum. Zum anderen dadurch, dass Sie Literaturhinweise und Webadressen ergänzen, extern etwa zu multimedialen Inhalten zum Thema oder intern zu relevanten Bildsammlungen im Bildarchiv. Weitere Hinweise, beispielsweise zu weiterführenden Informationen, zu Abstechern und Exkursen oder auch zu interaktiven Angeboten können Sie in den Kommentaren ergänzen. Auch Diskussionsanregungen und Forschungsfragen passen in die Kommentare von öffentlichen Bildsammlungen, damit sie dort von anderen aufgegriffen und beantwortet oder diskutiert werden können.

Cleveland Museum of Art - Collection

Seit dem Start seiner Open-Access-Initiative im Jahr 2019 stellt das Cleveland Museum of Art in Ohio Datensätze mit Informationen zu mehr als 63.000 Kunstwerken in seiner Sammlung zur uneingeschränkten kommerziellen und nicht-kommerziellen Nutzung zur Verfügung, ebenso wie „The Cleveland Museum of Art Open Access API“. Über diese Anwendungsschnittstelle konnten wir die Sammlung jetzt in prometheus einbinden. Darunter befinden sich beispielsweise Highlights von „Amphora Vase, 1723-35“ aus China über „Self Portrait, 1857“ von Edgar Degas und „Untitled, c. 1950“ von Louise Bourgeois bis hin zu „Funerary Portrait of a Young Girl, c. AD 25-37“ aus Ägypten. Mehr sehen Sie, wenn Sie in der erweiterten Suche die Suche auf diese Bilddatenbank beschränken und mit * eine Suchanfrage starten.

Bildrechte, Publikationsgenehmigungen, Lizenzen

Für Präsentationen bei Vorträgen, Referaten oder für die Unterrichtsvorbereitung können die Abbildungen im Bildarchiv frei verwendet werden. Wenn Sie Bilder, die Sie in prometheus gefunden haben, publizieren wollen, entweder in einer gedruckten Fassung oder in einem digitalen Format, gibt es dazu jeweils direkt am Bild (links) einen Link (§) zum Bildrecht des gewählten Bildes. Meist erhalten Sie dort die folgende Information:
„Die Publikationsgenehmigung für dieses Bild kann nicht direkt über prometheus eingeholt werden. Bitte folgen Sie den untenstehenden Anweisungen, um die Publikationsrechte zu klären.“
Diese Informationen betreffen die Bildrechte am Werk (1.a.) und am Foto (1.b.), den Bildnachweis (2.) und die Datenbank (3.).
prometheus selbst besitzt keine Bildrechte und kann daher auch keine Publikationsgenehmigung erteilen. Bei einigen Bildern haben Sie aber die Möglichkeit, die Publikationsgenehmigung über eine direkte Verlinkung aus prometheus heraus einzuholen. Ein Sternchen an diesem Icon (§*) zeigt es Ihnen an, beispielsweise bei Abbildungen der Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin. Ein Klick und Sie können direkt Angaben zu Ihrer Publikation machen, die dann unmittelbar an den jeweiligen Bildgeber und Rechteinhaber verschickt werden.
Darüber hinaus sind in vielen Bilddatenbanken mittlerweile auch in den Metadaten zahlreicher Abbildungen unter „Bildrecht“ Hinweise auf die jeweilige Lizenz eingetragen. Diese Hinweise auf „Public Domain“ oder CC-Lizenzen werden wir bündeln, damit Sie zukünftig an zentraler Stelle danach suchen beziehungsweise darauf zugreifen können.

Eine eigene und mehr als eine eigene Datenbank

In prometheus können Sie momentan für Ihre Forschungsarbeiten, Referate und Präsentationen, für Ihre Lehre auf fast 2,7 Millionen Bilder zugreifen. Trotzdem fehlen zuweilen oder auch in Abhängigkeit vom Forschungs- oder Referatsthema häufiger mal Bilder, die Sie brauchen. Oder Sie wollen vielleicht eigene Bilder von Städtereisen, Exkursionen, Museums- oder Archivbesuchen ergänzen? Daher können alle, die einen persönlichen Zugang bei prometheus haben, ihre eigenen Bilder und Fotos unter Angabe von wenigen notwendigen Informationen in ihre eigene Bilddatenbank hochladen: „Meine Uploads“. Einige technische Daten sind direkt in der Bilddatei gespeichert, wie Dateigröße, Dateiformat, die Bildgröße in Pixeln und Georeferenzen. Sie werden beim Hochladen ausgelesen und Ihnen unter dem jeweiligen Thumbnail angezeigt. Weitere Metadaten wie Datierung, Gattung oder Material können Sie später ergänzen oder auch genauer bestimmen, wie die Georeferenzen beispielsweise über die OpenStreetMap. Für Ihre eigenen Bildsammlungen stehen Ihnen diese Bilder direkt zur Verfügung. Nach redaktioneller Sichtung im Sinne der Qualitätssicherung seitens der prometheus-Geschäftsstelle können Sie die Bilder auch über freigegebene oder öffentliche Bildsammlungen anderen in prometheus zugänglich machen.
Wenn Sie als Institut, als Schule, als Projekt eine eigene Bilddatenbank in prometheus nutzen wollen, können Sie das auch. Bitte melden Sie sich bei uns und wir werden Ihnen eine Institutsdatenbank einrichten, so wie wir es beispielsweise für „Gigant“ getan haben, einer neuen Bilddatenbank des Instituts für Kunstgeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit den ersten 59 Bildern, die bereits indexiert und damit für die allgemeine Suche zugänglich ist.

Geburtstagsvorbereitungen

Wir feiern in diesem Jahr am 1. April unseren 20. Geburtstag. Und wir wollen das so richtig mit Ihnen, mit euch feiern. Die Vorbereitungen sind schon in vollem Gange. Es wird ein neues Geburtstagslogo geben und wir planen eine Jubiläumstagung im Herbst. Darüber hinaus entwerfen wir gerade diverse Aktionen, basteln an Postkarten und bereiten kleine Geschenke vor.
Die „diversen“ Aktionen sind unter anderem als gemeinsame Aktionen im digitalen Raum gedacht und für eine erste Aktion, die nur mit Ihrer, mit eurer Unterstützung möglich ist, wollen wir eine „20“-Collage erstellen, mit diversen Abbildungen von „20“ im Stadtbild oder in der Natur, am liebsten weltweit. Schauen Sie mal in unsere unsere Bildsammlung „20. Geburtstag“. Dort finden Sie erste Beispiele. Wenn Sie sich mit einem Foto beteiligen wollen, können Sie es in Ihre Datenbank bei prometheus hochladen und nach der Freigabe dieser Bildsammlung zuordnen oder Sie posten es bei Instagram, Twitter oder Facebook mit dem Hashtag #20prom2021. Auf den Social-Media-Plattformen teilen, reposten, herzen und kommentieren wir Ihre, eure Beiträge. Vor einer weiteren Wiederverwertung oder Veröffentlichung durch uns fragen wir selbstverständlich die jeweilige Urheberin, den jeweiligen Urheber, ob sie dem zustimmen und wenn ja, unter welchen Bedingungen, beispielweise Namensnennung, …

Tricks für die Suche

Bei prometheus stehen Ihnen zwei unterschiedliche Suchen zur Verfügung. Mit der einfachen Suche haben Sie die Möglichkeit, schnell und unkompliziert über alle Felder nach Ihren Suchbegriffen zu suchen und die erweiterte Suche ermöglicht die Suche in bestimmten Feldern wie Künstler*in und Titel sowie die Suche nach Kombinationen verschiedener Kategorien. Eine Verknüpfung erfolgt hier durch die booleschen Operatoren „und“, „oder“, „und nicht“: Raffael oder Leonardo und nicht Madonna. Bei allen Suchanfragen können Sie Ihre Suche über die Suchsyntax weiter differenzieren, s. „mehr“ unter den Feldern.
Wenn Sie beispielsweise einen Suchbegriff mit ~ markieren, wird „unscharf“ gesucht, d.h. es werden auch Wörter ähnlicher Schreibweise mit in die Suche einbezogen. Geben Sie beispielsweise „Gaugun~“ ein, wird „Gauguin“ gefunden. Das hier zugrunde liegende Berechnungsverfahren, auch Algorithmus genannt, fasst Vokale zusammen und bildet Cluster, nach denen gesucht wird. Es beruht auf der Levenshtein-Distanz, die übrigens auch bei der Rechtschreibprüfung verwendet wird. Wenn Sie nicht sicher sind, ob van Gogh „Vincent“ oder „Vinzent“ heißt, können Sie mit Wildcard suchen: „Vin?ent“. Weitere spezielle Syntaxelemente finden Sie hier.

Meistgesucht in 2020

Wie in den letzten Jahren haben wir zu Beginn des neuen Jahres einen kurzen Blick auf die Liste der von Ihnen am häufigsten gesuchten Künstlerinnen und Künstler geworfen. War im letzten Jahr bei den Künstlern Paul Klee an der Spitze, so ist es in diesem Jahr Edward Hopper und meistgesuchte Künstlerin ist in diesem Jahr Frida Kahlo an dritter Stelle. Beide waren im letzten Jahr nicht unter den Top 20.

Ihre Top 20 in 2020:
1. edward hopper
2. max ernst
3. frida kahlo
4. caspar david friedrich
5. andy warhol
6. picasso
7. cindy sherman
8. caravaggio
9. hannah höch
10. magritte
11. raffael
12. gabriele münter
13. gerhard richter
14. van gogh
15. otto dix
16. rembrandt
17. matisse
18. monet
19. louise bourgeois
20. goya

Dazu im Vergleich haben wir uns auch wieder das von Google für das Magazin Monopol erstellte Ranking der Suchanfragen nach Künstlern und Künstlerinnen angesehen. Dort ist Banksy auch in diesem Jahr wieder der meistgesuchte lebende Künstler und in der Gesamtliste, inklusive Klassiker und Alte Meister, ist er an zweiter Stelle hinter Pablo Picasso. Der von Ihnen meistgesuchte Künstler Edward Hopper findet sich dort an 11 und die von Ihnen meistgesuchte Künstlerin Frida Kahlo an 4. Und es gibt eine exakte Übereinstimmung: Gerhard Richter an 13.

Pixx

Mit 2.900 Bildern ist eine neue Bilddatenbank in prometheus eingebunden. PIXX ist vom Institut für Kunst und Kunstwissenschaft der Universität Duisburg-Essen, eine Institutsdatenbank, und sie bietet Objekte mit Bezug zur Kunstgeschichte aus allen Jahrhunderten: beispielsweise den „Porträtkopf einer seldschukischen Prinzessin“ aus dem 12. Jahrhundert oder „Gates of Paradise“ von Lorenzo Ghiberti aus dem 15. Jahrhundert oder „Seated Artist“ von Gentile Bellini, 1600 oder … oder … Schauen Sie einfach mal rein.

Adventskalender voll mit Open Access

Auch in diesem Jahr haben wir wieder einen digitalen Adventskalender, und zwar gefüllt mit Informationen zu den in prometheus eingebundenen Open-Access-Datenbanken, was heißt: zu mittlerweile und passenderweise 24 Bilddatenbanken. #promvent20 finden Sie täglich auf den Social-Media-Plattformen Twitter, Facebook und Instagram.

Außerhalb von prometheus können Sie in den einzelnen Open-Access-Datenbanken suchen, innerhalb von prometheus über alle, wenn Sie in der erweiterten Suche die entsprechende Auswahl treffen treffen. Probieren Sie es doch mal aus.