Bildserie 26 / 2026: Schamanismus

Wanderungen zwischen den Welten

21. Juni 2026 | Von: Bettina Pfleging

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Zu allen Zeiten, in vielen Kulturen suchen Menschen nach Welterklärungen und unternehmen Versuche, Einfluss auf ihr von höheren Mächten bestimmtes Schicksal zu nehmen. Schamanen und Schamaninnen versetzen sich dafür in Trance und reisen als Vermittler*innen zwischen Menschen und Geistern, geführt und beschützt von Hilfsgeistern, in die Anderswelt, um ihrer Gemeinschaft zu helfen.
Einen einzigartigen Zugang zu diesen verschlossenen Welten ermöglicht der 9.000 Jahre alte, 1934 entdeckte Fund der Schamanin von Bad Dürrenberg in Sachsen-Anhalt in der Ausstellung, in der darüber hinaus neue Erkenntnisse über die Geschichte des Grabes und der 30- bis 40-jährigen Beigesetzten öffentlich gemacht werden.

„Die Schamanin“
27. März bis 1. November 2026, Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale)

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Detailansicht des Pfeils aus Motala, 5750-5550 v. Chr.; Upload-Datenbank, prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre

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Grabfund, Dürrenberg: „Grab", Ausschnitt, 8,5 × 10 cm; HeidICON – Nachlass Ernst Wahle, Ruprecht-Karl-Universität Heidelberg, Universitätsbibliothek

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Mehmed Siyah Qalem. Tanzende Schamanen, 14.-15. Jh., 24,8 × 18,5 cm, Istanbul; Imago, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Kunst- und Bildgeschichte

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Johan Adrian Jacobsen. Bootsmaske eines Schamanen (Yup’ik-Eskimo), Ausschnitt, Höhe: 91 cm, Berlin; bpk – Bildportal der Kunstmuseen, Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin

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Schamanenmaske, Ausschnitt, 19. Jh., Holz, Elchleder, bemalt, 21 × 16 cm, Sankt Petersburg; ConedaKOR Frankfurt, Goethe-Universität Frankfurt am Main, Kunstgeschichtliches Institut

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George Catlin. Medicine Man, Performing His Mysteries over a Dying Man, Ausschnitt, 1832, oil on canvas, 73,7 × 60,9 cm; Smithsonian American Art Museum, Smithsonian Institution

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Joseph Beuys. Schamane, 1963, Öl auf Papier, 61 × 43 cm, Bedburg-Hau; DadaWeb, Universität zu Köln, Kunsthistorisches Institut

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Dagmar Ranft-Schinke. Rückkehr des Schamanen, Ausschnitt, 1987; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden