Bildserie 32 / 2026: Johan Thorn Prikker
Zwischen Ornament und Abstraktion
Bekannt geworden ist der niederländische Künstler Johan Thorn Prikker vor allem durch seine Jugendstilwerke. In den 1910er und 1920er Jahren gehört er zu den prägenden Künstlern im Rheinland. Sein Gesamtkunstwerk vereint die Malerei mit angewandter Kunst und Architektur. Er war vielfältig, experimentierfreudig und eigenwillig in allen Gattungsbereichen tätig: Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Mosaike, Wandmalereien, Glasfenster, Möbel, Designobjekte, Textilkunst, Bucheinbände und Teppiche.
In den Ausstellungen wird das vielschichtige Werk Johan Thorn Prikkers präsentiert und damit seine außerordentliche Produktivität, Experimentierlust und die Wirkung seiner Werke im Kontext mit der Architektur.
„Schöne Anarchie. Johan Thorn Prikker und seine Zeit“
17. Mai 2026 bis 17. Juni 2027, Kunstmuseen Krefeld
„Thorn Prikker in Hagen“
17. Mai bis 15. November 2026, Osthaus Museum Hagen
Johan Thorn Prikker. Die Braut, Ausschnitt, 1892-1893, Öl auf Leinwand, 146 × 88 cm, Otterlo; ArteMIS, Ludwig-Maximilians-Universität München, Kunsthistorisches Institut
Johan Thorn Prikker. Landschaft mit Bäumen, Ausschnitt, 1896; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Johan Thorn Prikker. Heuschrecken, 1904, Krefeld; Upload-Datenbank, prometheus – Das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre
Johan Thorn Prikker. Teppich, Ausschnitt, 1904; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Johan Thorn Prikker. Leuchtendes Gelb, Ausschnitt, um 1921; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Johan Thorn Prikker. Geometrisches Ornament mit Blutrot, Ausschnitt, um 1921-1922; Diathek online, Technische Universität Dresden, Institut für Kunstgeschichte, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden







