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Zur Beschreibung und inhaltlichen Erschließung von Bildinhalten setzen einige Bilddatenbanken in prometheus das Klassifizierungskonzept ICONCLASS ein. Das wissenschaftliche Werkzeug berücksichtigt Themen, die in Kunstwerken, Buchillustrationen, Reproduktionen, Fotografien,… vertreten sind.

5 – abstrakte Ideen und Konzeptionen
54 – Handlungsabläufe
54A – geistige(r ) bzw psychische(r ) Zustand bzw. Einstellung während einer Handlung
54A2 – Sorgfalt; Ripa: Diligenza
54A21 – Angst, Besorgtheit; Ripa: Sollecitudine

Wenn Sie beispielsweise in der erweiterten Suche in ArteMIS, der Bilddatenbank des Kunsthistorischen Instituts der LMU München, nach “54A21” suchen, werden Sie zwei Werke von Edvard Munch finden: “Angst” und “Der Schrei”. In der detaillierten Ansicht der Bilder sehen Sie die Kategorie „Iconclass“ mit der direkten Verlinkung zu Iconclass.
Meist suchen Sie aber bestimmt mit anderen Suchbegriffen. Wenn Sie dann in der Ergebnisliste beziehungsweise in der detaillierten Ansicht die Angaben zu Iconclass finden, erhalten Sie über diesen Link die Beschreibung, z.B. zu 56DD32 oder 25I14.
Unter den eingebundenen Museumsdatenbanken finden Sie die Iconclass-Angaben in der Rijksmuseum Collection, Amsterdam – z.B. hier. In den nächsten Wochen werden weitere Bilddatenbanken verknüpft, bei denen die Klassifizierungen vorliegen.




Was läuft denn eigentlich bei uns, von dem Sie als Anwender, als Anwenderin normalerweise nichts erfahren? Wir betreiben am Rechenzentrum der Universität zu Köln einige Server, auf denen unsere Anwendung mit unserer Software pandora läuft. Nun sind die vom Rechenzentrum angebotenen Betriebssysteme in die Jahre gekommen. Die momentan eingesetzte Version Red Hat Enterprise Linux 5 (RHEL5) wird demnächst nicht mehr unterstützt, was in erster Linie bedeutet, dass es dann keine Sicherheitsupdates mehr geben wird, wenn wir nicht aktualisieren. Wir sind daher gerade intensiv damit beschäftigt, unsere Anwendung auf neuen Servern mit der neueren Betriebssystemversion RHEL6 und den von uns benötigten Softwarepaketen zum Laufen zu bringen.




Wir freuen uns sehr, ab Februar mit unserem neuen Projekt DigiROM an den Start zu gehen. Dabei wollen wir in Zusammenarbeit mit Rom e.V. und gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Bilderschatz heben, der sich im Archiv- und Dokumentationszentrum der Vereinigung für die Verständigung von Rom (Roma und Sinti) und Nicht-Rom e.V. in Köln befindet: 2.360 historische Postkarten, 1.225 Grafiken und weitere visuelle Medien, die das Leben, die Kultur von Sinti und Roma, vor Allem aber die bildliche Konstruktion von ‚Zigeunern‘ dokumentieren, sollen gesichert, inhaltlich erschlossen, annotiert, mit weiteren Digitalisaten in prometheus verknüpft und der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Die Ergebnisse können ab November erkundet und bestaunt werden. Die Vorfreude ist jetzt schon groß!




Bei der Digitalisierung des Bestands von rund 50.000 Glasdiapositiven aus der Zeit zwischen 1890 und 1980 stand für die Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin die flächendeckende Erfassung mit dem Ziel der Bestandsanalyse im Vordergrund. Erprobt wurden dazu auch neuartige Formen der Identifizierung der Bildgegenstände mit Wikidata, einer freien Datenbank zur Sammlung strukturierter Daten, die von den Nutzer/-innen gemeinsam erstellt und gepflegt werden. Die ersten Datensätze der Historischen Glasdiasammlung sind in prometheus unter der Lizenz Public Domain Mark 1.0 eingebunden, und zwar jeweils mit dem direkten Link zu den entsprechenden Normdaten in Wikidata, wo – falls bekannt und gewünscht – zusätzliche Daten, auch mehrsprachig, ergänzt werden können.
Wir wünschen viel Spaß beim Entdecken!




Wie wir ja bereits berichtet haben, wird pandora sukzessive durch unsere neue Software athene, die auch auf Ruby on Rails basiert, ersetzt. Dabei kommunizieren die einzelnen Teile von athene über eine Schnittstelle mit pandora. Waren es bislang immer kleinere Einheiten, die ersetzt wurden, haben wir jetzt eine größere Umstellung vorgenommen. … mehr Informationen




Das Programm unserer Tagung “In, über, unter, jenseits und dazwischen – Ebenen digitaler Bilder” ist online. Ab sofort können Sie sich auch für die vom 12.-14.10. an der Universität zu Köln stattfindende Jubiläumstagung anmelden.

Wir freuen uns, dass wir Horst Bredekamp (Berlin) als Keynote-Sprecher am 12.10. und Martin Warnke (Lüneburg) als Festredner bei der prometheus-Jubiläumsfeier zum 15-jährigen Bestehen am 13.10. gewinnen konnten. Darüber hinaus gibt es viele interessante Vorträge in den Sektionen IN Bildern, ÜBER Bilder, UNTER Bildern, JENSEITS von Bildern und ZWISCHEN Bildern. Diese fünf Ebenen repräsentieren das breite Spektrum des Umgangs mit digitalen Bildern: von der Analyse des digitalen Bildes (IN), der textuellen Erschließung von digitalen Bildern (ÜBER), über die rechtliche Dimension (UNTER), hin zu theoretischer Reflexion (JENSEITS) und der Analyse von Relationen (ZWISCHEN). Neben den Beiträgen bieten wir ein Rahmenprogramm, zu dem wir Sie auch herzlich einladen möchten (Umtrunk, Jubiläumsfeier und Brauhausführung). Für das leibliche Wohl ist darüber hinaus in den Kaffee- und Mittagspausen gesorgt. Im Anschluss an die Tagung findet am 15.10. das Arbeitskreistreffen “Digitale Kunstgeschichte” statt.
Wir freuen uns schon jetzt auf die spannenden Beiträge, auf anregende Diskussionen und auf Ihre Anmeldungen!




Der überwiegende Teil der in prometheus eingebundenen Datenbanken hat eine “flache” Struktur: Es gibt pro Abbildung genau einen Datensatz. Liegen mehrere Ansichten vor, wie etwa von dreidimensionalen Objekten oder bei Serien, werden die Metadaten häufig dupliziert. In prometheus wird (daher) auch jede Abbildung mit den Metadaten separat indexiert. Es gibt jedoch einige Datenbanken, die ihre Daten (mittlerweile) als Objekte ablegen und die dazugehörigen Abbildungen mit den jeweiligen Datensätzen verknüpfen. Deshalb speichern wir ab jetzt zusätzlich die Objekt-ID und können die Abbildungen auch innerhalb von prometheus zu Objekten verknüpfen.

Weitere Informationen dazu gibt es im Newsletter 2016/10.




Vor 15 Jahren ging’s los.
Wir haben auf der Website eine Timeline erstellt und blicken auf die Entwicklungen von prometheus in den zurückliegenden 15 Jahren zurück.




Die meisten von Ihnen haben bei prometheus einen persönlichen Zugang, mit dem Sie Bildsammlungen und Präsentationen erstellen, bewerten, kommentieren und eigene Bilder in die eigene Bilddatenbank hochladen können. Bei einem Universitäts- oder Institutswechsel oder bei dem Wechsel zu einer Einzellizenz können Sie weiterhin auf diese, Ihre Inhalte zugreifen. Es ändert sich fast nichts. Denn es ist in prometheus so, dass Sie Ihren persönlichen Zugang anpassen können: Klicken Sie oben rechts auf Ihren Namen.

Weitere Informationen zu “Details” und “Einstellungen” können Sie im Newsletter 2016/06 nachlesen.




Für unsere Jubiläumstagung “In, über, unter, jenseits und dazwischen
– Ebenen digitaler Bilder” – vom 12. bis zum 14. Oktober 2016 in Köln – möchten wir Sie gerne auf unseren Call for Papers hinweisen.

Wir freuen uns auf Ihre Abstracts bis zum 10. April 2016!