Wikidata-Suchlinks integriert

In prometheus sind ja 113 Bilddatenbanken integriert, die jeweils auf unterschiedlichen Datenaufbereitungen basieren, aber dennoch für Sie über nur eine Oberfläche durchsuchbar sind. In einigen der Datenbanken, etwa der Historischen Glasdiasammlung, der Farbdiasammlung der Humboldt-Universität Berlin oder in ConedaKOR Frankfurt finden Sie über die Basisinformationen hinaus weitere Informationen in den Beschreibungsfeldern, beispielsweise Verlinkungen zu Normdaten wie Wikidata.
Wikidata ist eine freie, gemeinsame, mehrsprachige und sekundäre Datenbank zur Sammlung strukturierter Daten. Diese Normdaten-Ressource ist also offen und kann von den Nutzer*innen gemeinsam erstellt und gepflegt werden. Schon seit mehr als zwei Jahren haben Sie von prometheus aus die Möglichkeit, über einen direkten Link die entsprechenden Normdaten in Wikidata zu erreichen, wenn diese Information in Beschreibungsfeldern der genannten Bilddatenbanken mit angegeben wurde. Neu ist jetzt die visuelle Kennzeichnung des Links nach außen über das kleine Icon mit dem Pfeil nach oben rechts, zunächst in der Farbdiasammlung, s. hier.
Diese Kennzeichnung war nötig, weil wir ein neues Feature integriert haben. Es ist jetzt in dieser Bilddatenbank mit dem ersten Link möglich, direkt in prometheus einen Suchprozess nach der Wikidata-ID auszulösen und es werden als Suchergebnisse auch die Datensätze der anderen Bilddatenbanken angezeigt.

Übersetzungen von Fachtermini

Bei prometheus führen wir ja heterogene Bildbestände und Datenbanken zusammen. Für optimale Rechercheergebnisse muss und wird von unserer Seite einiges getan. Wir ergänzen die Metadaten der von den Bilddatenbanken gelieferten Datensätze im Bildarchiv. So ist beispielsweise auch ein englisches Wörterbuch indexiert, um Ihnen eine englischsprachige Suche zu ermöglichen. Zu jedem deutschen Wort sind die möglichen englischen Wörter hinzugefügt. Durch diese Anreicherung erhalten Sie einen höheren „Recall“, d.h. eine größere Menge gefundener Abbildungen: die relevanten und weitere.
Manchmal ist das auch der Grund für überraschende Ergebnisse bei den angezeigten Bildern. Zwei Beispiele:
1. Sie suchen nach „sehen“ und es wird auch nach „(to) see“ gesucht: In den Ergebnissen finden Sie auch „(der) See“.
2. Sie suchen nach „mutig“ und es wird auch nach „brave“ gesucht: In den Ergebnissen finden Sie auch „(die) Brave“.

Darüber hinaus sind einige der deutschen Fachtermini in den Metadaten nicht in dem von uns genutzten englischen Wörterbuch vorhanden. Diese Begriffe können wir direkt ergänzen. Zu „Rollsiegel“ ist jetzt „cylinder seal“ indexiert und Sie müssen nicht mehr im ersten Schritt nach Rollsiegel und im zweiten Schritt nach „cylinder seal“ suchen, um alle Abbildungen angezeigt zu bekommen.
Haben Sie auch Fachtermini, die wir im Englischen ergänzen sollten? Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Notfallplanung

Seit Jahren haben wir eine Ausfall- und Backupstrategie am Rechenzentrum der Universität zu Köln. Um auch für Ernstfälle gewappnet zu sein, wie einen Brand im Rechenzentrum oder einen Hackerangriff auf die lokalen Server, durch die prometheus eventuell längere Zeit nicht erreichbar sein könnte, haben wir in den letzten Wochen unsere Notfallplanung aktualisiert und zusätzlich eine Fallback-Lösung auf externen Servern aufgebaut. Sie wird gerade ausgiebig dokumentiert und getestet, so dass wir im Fall der Fälle schnellstmöglich wieder für Sie erreichbar sein werden.

Alle 14 Tage, seit Juni 2014

Vor rund siebeneinhalb Jahren haben wir unseren Newsletter, den Sie und 28.885 weitere Abonnenten und Abonnentinnen alle 14 Tage zugeschickt bekommen, auf das Ihnen bekannte Format umgestellt. Sie erhalten Informationen „… aus dem Bildarchiv“ beispielsweise über die „Verwendung von Bildern in Forschung & Lehre“ im ersten Newsletter oder im letzten Jahr zu „Ähnliche Bilder suchen“ oder wie vor zwei Wochen zu „Meistgesucht in 2021“.
Im Themenbereich „Digitale Bilderwelten“ waren die ersten Themen „Online-Sammlungen und die Bildrechte“ und die „Kreative Nutzung offener Daten“ und seitdem gab es sehr viele Hinweise mehr auf digitales BildErleben, etwa in Augmented oder Virtual Reality, sowie online zur Verfügung stehende Bilderwelten in 2D, 3D und 4D.
In den weiteren Themenbereichen „Digitale Forschung“ und „Digitale Lehre“ sind eher die Themen wie „Offen kommunizieren, „Identifizieren zum Zitieren“, „Digital Visualisieren“ und „Promotionsstudiengang Digitale Kunstgeschichte“, „Geschichte online studieren“ auch heute noch aktuell, weniger die Links, aber vielleicht sind sie nur umgezogen wie unsere obere Bildleiste. Und unter „Digitaler Remix“ war es damals die Kunst, die Katzen liebt. Wie heute, oder?
Über die Jahre sind die prometheus-Zahlen in fast allen Bereichen deutlich gestiegen, schauen Sie selbst. Zum Stöbern stehen Ihnen im Archiv alle Newsletter zur Verfügung.

Meistgesucht in 2021

Wir blicken heute wieder einmal auf die Jahresliste 2021 der von Ihnen am häufigsten gesuchten Künstlerinnen und Künstler. War in 2020 bei den Künstlern Edward Hopper vorne, so ist es in diesem Jahr Caspar David Friedrich und Edward Hopper hat es ganz knapp nicht unter die Top 20 geschafft. Auch in 2021 war Frida Kahlo wieder meistgesuchte Künstlerin, dieses Mal an sechster statt an dritter Stelle. Und der meistgesuchte lebende Künstler in prometheus ist Gerhard Richter an 9. Hier sind

Ihre Top 20 in 2021:

1. caspar david friedrich (1.845)
2. vincent van gogh (1.841)
3. claude monet (1.824)
4. henri matisse (1.779)
5. otto dix (1.773)
6. frida kahlo (1.573)
7. max ernst (1.567)
8. rene magritte (1.495)
9. gerhard richter (1.461)
10. pablo picasso (1399)
11. joseph beuys (1.343)
12. ernst ludwig kirchner (1.297)
13. albrecht dürer (1.281)
14. wassily kandinsky (1.243)
15. hannah höch (1.238)
16. paul gauguin (1.208)
17. hilma af klint (1.176)
18. paul klee (1.173)
19. cindy sherman (1.166)
20. caravaggio (1.074)

Im Vergleich dazu haben wir uns auch wieder das von Google für das Magazin Monopol erstellte Ranking der Suchanfragen nach Künstlern und Künstlerinnen angesehen. Dort ist Banksy auch dieses Mal wieder der am meisten gesuchte lebende Künstler bei Google vor „unserer“ Nummer 1.

Ähnliche Bilder suchen

Seit einigen Tagen ist im prometheus-Bildarchiv eine Bildähnlichkeitssuche möglich, mit der Sie innerhalb des Bildbestandes ausgehend von einem Bild ähnliche Bilder finden können. Innerhalb der Task Area 3 des NFDI4Culture-Projekts wurde sie von Francisco Mondaca und Jörg Koch entwickelt und integriert.

Was steckt dahinter?
Auf der Basis des Self-supervised Learning Algorithmus SwAV (Swapping Assignments between Views) wurden Bildvektoren erstellt, und zwar auf für das Ergebnis ausreichende 80 Dimensionen beschränkt. Der Algorithmus ist in „Unsupervised Learning of Visual Features by Contrasting Cluster Assignments“ von Caron et al. beschrieben und eine Implementation wird von Facebook bereitgestellt. Das verwendete Modell ist ein mit dem ImageNet-Datensatz vortrainiertes SwAV-Modell.
Die Bildvektoren wurden für alle Bilder im Bildarchiv vorberechnet und im Index gespeichert. Damit reduzieren sich die Anfragen der Suchmaschine auf die Berechnung der Distanz zwischen diesen im Index gespeicherten Vektoren. Zur Berechnung der geringsten Distanz wird der euklidische Abstand verwendet.

Wo finden Sie die Bildähnlichkeitssuche?
Unter allen Bildern in prometheus wird Ihnen der Menüpunkt „Ähnliche Bilder“ mit den ersten vier Bildern angezeigt und Sie können sich mit einem Klick direkt „Alle anzeigen“ lassen.

Und wie finden Sie die Bildähnlichkeitssuche?
Wir sind gespannt und freuen uns über Ihr Feedback.

“HeidICON - Architektur der europäischen Renaissance”

Als weitere Bilddatenbank ist der HeidICON-Pool zur Architektur der europäischen Renaissance in prometheus integriert. Die Sammlung präsentiert eine fotografische Dokumentation von Bauten und Ausstattungen der Renaissanceepoche in Europa. Die derzeit 2.235 Bilder sind auf verschiedenen Studienreisen und im Zusammenhang mit kleineren themenbezogenen Forschungsprojekten seit 2001 entstanden und vor allem für die Verwendung in Forschung und Lehre gedacht. Alle Fotos stehen unter einer CC-BY 4.0 Lizenz.

“HeidICON - Werkverzeichnis Eva Zippel”

Neben einer großen Zahl an Plastiken, Reliefs und Brunnen umfasst das Werk der Stuttgarter Bildhauerin Eva Zippel auch Zeichnungen und Porträts. In Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart entsteht auf arthistoricum.net das digitale Werkverzeichnis der Bildhauerin, in der Heidelberger Objekt- und Multimediadatenbank heidICON. Seit dieser Woche ist dieser Pool als neue Open-Access-Forschungsdatenbank „HeidICON – Werkverzeichnis Eva Zippel“ in prometheus integriert.

Ein Redesign steht an

Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll, ein Redesign einer Website vorzunehmen. Vor allem, wenn sich einiges getan hat. Und bei prometheus hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Wir haben Funktionen ergänzt oder entfernt und neue Features entwickelt, die in nächster Zukunft allen zur Verfügung stehen werden. Viele Gründe, die dazu geführt haben, dass wir in diesem Jahr die gesamte Website von prometheus einer gründlichen Überprüfung des Designs unterziehen. Dabei geht es um die Neugestaltung visueller sowie funktionaler und inhaltlicher Aspekte. Um die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen, haben wir Usability-Tests mit Interviewleitfaden durchgeführt und Feedback zur Website eingeholt, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Auch Feedback von Ihnen werden wir einfließen lassen. So denken wir über eine Integration alternativer Farbschemata nach, ohne die Orientierung der Farbgebung an unserem Corporate Design aufzugeben. Haben Sie weitere Anmerkungen und Wünsche? Zögern Sie nicht, sie uns mitzuteilen.

Jetzt auch 3D

Kompakkt ist die Neue, die neue Bilddatenbank, die seit einigen Tagen als digitale Sammlung von 3D-Objekten der theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln in prometheus integriert ist. Objekte wie „Hannya-Maske des japanischen Nô Theaters“ oder „Ancient Theatre, Sagalassos, Turkey“ können nicht nur von allen Seiten betrachten werden. Es stehen auch vielfältige Annotationen an den Objekten mit weiterführenden Informationen auf verschiedenen Ebenen zur Verfügung.
Entstanden ist Kompakkt im Projekt „Lehre in 3D“ und bei YouTube und im „Talking About“-Podcast des Instituts für Digital Humanities an der Universität zu Köln erzählt das Kompakkt-Team unter anderem, wie es zu der Idee kam, was alles möglich ist und wie wichtig es ihnen ist, dass Kompakkt vielfältig und breit genutzt wird.
Wir wünschen erlebnisreiches Drehen und Entdecken!